Moskauer Ex-Bürgermeister will Gewinnmargen deckeln

Moskauer Ex-Bürgermeister will Gewinnmargen deckeln

Der ehemalige Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow, jetzt im Kaliningrader Gebiet außerordentlich auf landwirtschaftlichem Gebiet tätig, will die Margen im Großhandel deckeln.

Er hat vorgeschlagen die Margen im Großhandel staatlicherseits zu regulieren. Konkret hat er vorgeschlagen, eine maximale Großhandelsmarge von fünf Prozent zuzulassen. Luschkow geht davon aus, dass unter den gegenwärtigen Krisenbedingungen und der Entwicklung des Rubelkurses derartige regulierende Eingriffe notwendig sind.

Luschkow selber erzeugt sehr viele unterschiedliche landwirtschaftliche Erzeugnisse, sowohl in der Viehzucht wie auch in der Pflanzenwirtschaft. Beim Verkauf seiner Erzeugnisse schließt er den Großhandel aus. Er informierte, dass der Großhandel oftmals bis zu 100 Prozent als Marge auf den Erzeugerpreis aufschlägt. Der Großhändler nimmt nur eine neue Verpackung der Ware vor und lagert diese bis zum Verkauf in seinen Räumlichkeiten. Diese Arbeiten rechtfertigen keinen derartigen Gewinnaufschlag.

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Kommentare ( 1 )

  • Hauke

    Veröffentlicht: 5. September 2015 15:39 pm

    Ich vermute Herr Luschkow hat nur seinen eigenen Geldbeutel im Kopf.
    Auch ein Großhändler muss verdienen.
    Ich denke richtiger wäre, runter mit den Zinsen von 18% und familiengeführte, bäuerliche Betriebe fördern. Auch klein Vieh macht Mist. Geht ein Großbetrieb kaputt kann es eine Katastrophe sein, geht ein Kleinbetrieb kaputt kann das leicht ausgeglichen werden

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