Neue Regelungen für Ausländer-Residenten in Russland

Neue Regelungen für Ausländer-Residenten in Russland
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation.

 

Das russische Innenministerium stellt Überlegungen an, die bisherige, fast grenzenlose Freiheit von Ausländer-Residenten in Russland, zumindest im finanziellen Bereich, neu zu regeln.

Betroffen von den Überlegungen sind Inhaber des Zeitweiligen Wohnrechts oder einer Aufenthaltsgenehmigung.

Diese sollen zukünftig ihren steuerlichen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem russischen Staat per Vorkasse gerecht werden. Bisher werden auch durch diese Residenten die Steuern und Beiträge zu den Sozialsystemen, sprich Rentenkasse und Krankenversicherung, rückwirkend gezahlt – aber häufig wird auch nicht gezahlt, aber Leistungen des Staates werden trotzdem genutzt – insbesondere im Gesundheitssystem.

Damit soll nun Schluss sein und die Ausländer-Residenten, die im Kleinstgewerbe als „Selbstbeschäftigte“ tätig sind, sollen ihren Verpflichtungen im voraus nachkommen.

Bereits jetzt gibt es Ausländer, denen eine Arbeit in Russland gestattet ist. Sie können hierfür ein Patent erwerben. Hierfür schließen sie einen Vertrag mit der Steuerbehörde und je nach Art der Tätigkeit, die diese Gastarbeiter ausüben wollen, kaufen sie ein Patent und können dann verdienen, so viel sie können. Mit dem Kauf des Patents sind alle Forderungen des Staates abgegolten.

Ähnlich soll nun für diejenigen verfahren werden, die als Kleinstgewerbetreibende, vielleicht aber auch als Einzelunternehmer, tätig sind.

Gegenwärtig gibt es in Russland 600.000 Ausländer, die eine Aufenthaltsgenehmigung haben und weitere 530.000 mit Zeitweiligem Wohnrecht.

Die Hälfte dieser Personen sind Kleinstgewerbetreibende, die von den neuen Überlegungen in erster Linie erfasst werden sollen.

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