Neue Versorgungskabel für die Krim

Neue Versorgungskabel für die Krim

Es geht diesmal nicht um Stromkabel, sondern um eine zweite zusätzliche Verbindung für Telefon und Internet. Die Verlegung des zweiten Kabels vom russischen Mutterland auf die Halbinsel hat nun begonnen.

Über den Beginn der Arbeiten informierte der russische Minister für Nachrichten und Massenkommunikation Nikoali Nikiforow.

Das erste Nachrichtenkabel vom russischen Mutterland auf die Krim wurde bereits im April 2014 verlegt, unmittelbar nach dem Beitritt der Krim zum Bestand der Russischen Föderation. Damit hat sich die Nachrichtenverbindung erheblich verbessert. Dank dieses ersten Kabels und anderer Infrastrukturmaßnahmen begannen die Systeme 3G und 4G auf der Krim zu funktionieren. Gegenwärtig existieren 260 Basisstationen für das System 3G und 60 Stationen für LTE-Verbindungen.

Die Ausschreibung für die zweite Kabelverbindung, dessen Bau jetzt begonnen hat, war geheim und wurde nicht offiziell verbreitet. Auch die zu erfüllenden technischen Bedingungen unterliegen der Geheimhaltung.

Die neue Linie soll im Jahre 2017 arbeitsbereit sein. Die Durchlassfähigkeit soll nicht weniger als 200GByte in der Sekunde betragen. Somit können dann ab 2018 Datenmengen im Umfang von 310 GByte pro Sekunde ausgetauscht werden. Über diese zweite Kabelverbindung werden dann auch die Informationen zwischen den staatlichen Organen ausgetauscht.

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