Preise für PKW in Russland starten zu Höhenflügen

Preise für PKW in Russland starten zu Höhenflügen
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Die russische Zeitung „Kommersant“ berichtet, unter Bezug auf den größten russischen Fahrzeughändler „Avilon“, dass die Preise für Fahrzeuge in Russland seit Anfang des Jahres um zehn Prozent gestiegen sind.

Die wichtigste Ursache für diesen exorbitanten Preisanstieg war die Erhöhung der Mehrwertsteuer Anfang des Jahres auf 20 Prozent. Weitere Faktoren waren die Inflation, aber auch der Produktionsstart für neue Fahrzeugmodelle.

So sind die Preise für Volkswagen um bis zu drei Prozent gestiegen, ebenso für Fahrzeuge der Marke „Volvo“. Audi meldet Teuerungen um 2,5 Prozent, Cadillac Chevrolet informiert über zwei Prozent Preisanstieg. Mercedes Benz hat seine Preise um 3-6 Prozent angehoben. Für Zusatzausstattungen fordert der deutsche Hersteller bis zu 23 Prozent mehr aus dem Geldbeutel russischer Kunden.

Maserati, Jeep und Fiat erhöhen im Jahre 2019 keine Preise. Dafür hat der russische Lada Preisanhebungen um bis zu 3,6 Prozent durchgeführt.

Wie mitgeteilt wird, finden defacto, trotz der Preisanstiege, keine realen Verkäufe zu diesen Preisen statt, da die Hersteller operativ mit Sonderpreisen, Preisnachlässen und anderen Werbeideen die Preise auf altem Niveau halten.

Gegenwärtig beraten einige Fahrzeughersteller über die Möglichkeit, die Produktion zu drosseln und die Fahrzeugherstellung aus Lagerbeständen zu organisieren, um die Selbstkosten zu senken. Ein möglicher Engpass beim Fahrzeugangebot in Russland soll dann die Nachfrage wieder stimulieren.

Im ersten Halbjahr sind die Verkäufe von PKW in Russland um 2,4 Prozent rückläufig. Alleine im Mai war der Verkauf um 18 Prozent rückläufig. Die Fahrzeughersteller geben äußerst unterschiedliche negative Prognosen ab. Optimisten sprechen von einem Verkaufsrückgang von drei Prozent, Pessimisten sprechen von bis zu 20 Prozent.

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