Privatisierung Kaliningrader Kommunaldienstleister

Privatisierung Kaliningrader Kommunaldienstleister

 

Die Kaliningrader Stadtverantwortlichen haben den Prozess der Privatisierung der Wasserwerke und der Wärmeversorgungsbetriebe begonnen.

Am Mittwoch fand eine Sitzung der Abgeordneten des Stadtrates statt und es wurde mit der Mehrheit der Stimmen der Abgeordneten der Fraktion „Einiges Russland“ beschlossen, den Plan der Privatisierung von Stadteigentum für das Jahr 2013 zu ergänzen. Der Plan sieht vor, die Wasserwerke und die Betriebe für die Versorgung der Stadt mit Wärmeenergie in eine „Offene Aktiengesellschaft“ umzuwandeln.

Der Abgeordnete Arseni Machlow von der Partei „Bürgerplattform“ schlug vor, diese Frage zu vertagen bis sich reale Investoren gefunden haben. Der Vorsitzende des Komitees für Stadteigentum, Alexander Sujew unterstrich die technischen Probleme bei der Privatisierung. Hierzu gehört eine vollständige Bestandsaufnahme, eine staatliche Registrierung aller Grundstücke und Gebäude im Grundbuch und erst nachdem all dies erfolgt ist, kann man über weitere Schritte der Privatisierung nachdenken.

Während es für die Wärmeversorgungsbetriebe bereits einen Interessenten gibt, scheint sich für die Wasserwerke noch niemand begeistern zu können. An sich kein Wunder, denn die Wasserwerke befinden sich in einem Zustand der den Investoren mit absoluter Sicherheit jahrelange rote Bilanzen garantiert.

Weitere Schritte für die Privatisierung können nun erst unternommen werden, wenn der Gesamtprozess mit dem föderalen Ministerium für Finanzen der RF und den regionalen Verantwortlichen abgestimmt ist. Des Weiteren bedarf der Prozess der Privatisierung auch der Zustimmung der Europäischen Bank für Wiederaufbau, die den beiden Unternehmen als Kreditgeber zur Seite steht.

Quelle: http://rugrad.eu/news/594279/

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