Putin hat Freihandelsvertrag mit der Ukraine abgeschafft

Putin hat Freihandelsvertrag mit der Ukraine abgeschafft

Der russische Präsident Putin hat einen Erlass unterschrieben, der den Vertrag über die Freihandelszone mit der Ukraine per 1. Januar 2016 aussetzt.

Der Erlass machte sich ausschließlich deshalb erforderlich, um die Interessen und die wirtschaftliche Sicherheit des Staates zu gewährleisten – so der begleitende Kommentar. Dem russischen Außenministerium wurde aufgetragen, die ukrainische Seite offiziell darüber zu informieren.

Am 18. November hatte der russische Wirtschaftsminister Uljukajew informiert, dass Russland beschlossen habe, ein Lebensmittelembargo gegen die Ukraine zu verhängen. Dieses beginnt ebenfalls am 1. Januar 2016 zu wirken. Dies steht im Zusammenhang mit dem Assoziierungsvertrag den die Ukraine mit der Europäischen Union abgeschlossen hat und der zum gleichen Datum in Kraft tritt.

Somit handeln die Ukraine und Russland per 1. Januar 2016 auf gleichberechtigter Grundlage ohne irgendwelche Vorteilsgewährungen. Damit wird der Handel, bedingt durch das enorm anwachsende Preisniveau ukrainischer Waren in Russland automatisch zum Erliegen kommen.

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Kommentare ( 2 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 17. Dezember 2015 03:30 pm

    Da hat sich ja die Ukraine nun maßgeblich verbessert. So wie deren Produkte in der EU, den USA und anderen maßgeblichen Ländern Europas gefragt sind ...
    Die großen Discounterketten, wenn sie nicht schon da sind, werden wohl noch auf sich warten lassen. Eine so harte Währung wie Griwna läßt ganze Handelskonzerne vor Erfucht erstarren.

  • Hauke

    Veröffentlicht: 17. Dezember 2015 12:28 pm

    Dieses Freihandelsabkommen mit der EU wird der Ukraine das Genick brechen.
    Warenströme werden in erster Linie von West nach Ost fließen. Viele Betriebe werden in der Ukraine in Konkurs gehen, den Rest besorgt dann eine Treuhand. Alles schon mal da gewesen.

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