Russische Satelliten zu schwer für Trägerraketen

Russische Satelliten zu schwer für Trägerraketen

Russische Satelliten haben sich neuerdings als zu schwer für die Trägerraketen erwiesen. Das Gewichtsproblem tauchte im Rahmen der Importablösungen auf, wo leichtere ausländische Bauteile durch Bauteile aus russischer Produktion ersetzt worden sind.

Mit dem neuen, höheren Gewicht, sind die russischen Trägerraketen zu stark belastet und können den Sputnik nicht ins All befördern.

So war das russische Verteidigungsministerium gezwungen, andere Satelliten als die bisher geplanten für ihre militärischen Aufgaben zu bestellen. Geplant waren Satelliten „Sphära-B“, die sich als zu schwer erwiesen. Sie wurden nun ausgetauscht gegen vier Satelliten des Typs „Meridian“.

Die Gewichtsprobleme tauchten insbesondere bei elektronischen Komponenten auf, auf deren Import Russland verzichtet hatte. Die für den Transport ins All vorgesehenen Trägerraketen „Proton-M“ und „Angara-A5“ erwiesen sich als nicht tragfähig genug.

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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 23. Februar 2016 20:30 pm

    Immer noch nach dem selben Muster: Der Lada Niwa aus einem Stück gefeilt. Aber wie sagt der Russe: Budjet, budjet ! Nje tak büstro! - leider.

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