Russischer Finanzminister fürchtet um Reserven

Russischer Finanzminister fürchtet um Reserven

Der russische Finanzminister Siluanow befürchtet, dass die Reserven in Russland bereits bis zum Jahre 2017 aufgebraucht sein könnten. Bisher war man davon ausgegangen das, wenn keine Verbesserungen eintreten, die Finanzreserven bis Ende 2018 ausreichend sind.

Sollte sich Russland nicht entschließen, das Budget für das laufende Jahr zu optimieren, so werden die finanziellen Reserven die sich im „Russischen Reservefond“ und im „Fond des nationalen Wohlstandes“ befinden, bereits im Laufe des Jahres 2016 aufgebraucht sein.

Wenn es zu einer 10-prozentigen Haushaltskürzung für das laufende Jahr kommt, so kann das Budget über weitere 512 Mrd. Rubel verfügen.

Eine weitere Möglichkeit für Zusatzeinnahmen wäre eine Privatisierung der Bank „WTB“ und der „Sberbank“. Hierbei handelt es sich um keine neuen Privatisierungspläne, denn der Verkauf von Anteilen an diesen beiden Banken war schon seit Jahren geplant.

Der „Russische Reservefond“ und der „Fond des nationalen Wohlstandes“ werden aus Einnahmen aus dem Erdöl- und Erdgasgeschäft gebildet. Bei der Haushaltsplanung für das laufende Jahr war man in Russland von 50 USD je Barrel ausgegangen. Gegenwärtig liegt der Preis bei 29 USD.

Alleine im Dezember 2015 hat der Reservefond um 7,4 Prozent abgenommen. Der „Fond des nationalen Wohlstandes“ hat dagegen einen Zuwachs von 9,4 Prozent erfahren.

Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung