Russland bereitet sich auf härteste Sanktionen des Westens vor

Russland bereitet sich auf härteste Sanktionen des Westens vor

Im Kreml und in der russischen Regierung laufen alle Vorbereitungen, um neuen, härtesten Sanktionen westlicher Staaten vorbereitet entgegentreten zu können.

Es wurden alle nur denkbaren Szenarien durchgespielt. Zu möglichen Sanktionen, die von Russland erwartet werden, gehören:

  • Maßnahmen gegen russische Schuldverschreibungen (Staatsobligationen)
  • Abschaltung Russlands vom SWIFT-System
  • Feindliche Maßnahmen gegen die Sberbank und die Bank WTB.

Im Falle der Anwendung von Sanktionen gegen russische Staatsobligationen, sieht Russland zwei Varianten – eine seichtere und eine Variante, die defacto allen alles verbietet. Für den Fall sieht Russland die Schaffung einer speziellen Bank vor, die russische Staatsobligationen aufkauft. Weiterhin wird ein System geschaffen, welches es gestattet die Namen der Personen zu tarnen, die russische Obligationen erwerben. Bereits jetzt existiert eine Sonderbank, die sich mit der Finanzierung all der Dinge „rund um die Landesverteidigung“ beschäftigt. Eine weitere Variante ist, der Bevölkerung anzubieten, russische Staatsanleihen zu erwerben.

Am 16. April hatte der amerikanische Präsident unerwartet die angekündigten Sanktionen gestoppt und kommentiert, dass man auf den nächsten passenden Moment warte, um neue Sanktionen wirkungsvoll zu verhängen.

Der US-Finanzminister hatte kommentiert, dass er keine Sanktionen gegen russische Staatsanleihen empfehle. Dies sei nicht möglich und auch nicht zielführend.

Uwe Niemeier

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