Russland erhöht die Sicherheit beim Kauf von Milcherzeugnissen

Russland erhöht die Sicherheit beim Kauf von Milcherzeugnissen
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Russland hat das Problem, dass Einrichtungen des Einzelhandels immer wieder versuchen, auch Ware mit abgelaufenen Mindesthaltbarkeitsdatum zu verkaufen, um Handelsverluste zu vermeiden. Damit soll nun Schluss sein. Milcherzeugnisse sind zu kennzeichnen und mit Hilfe des Smartphones können die Kunden Kontrollen durchführen.

Ab Mitte Juli läuft ein Experiment zu dieser Frage an. Ziel ist, dass sämtliche Ware mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum aus den Regalen der russischen Supermärkte und kleinen Kioske verschwindet.

Die Ware, im wesentlichen wird es sich um Käse, Kefir, Speiseeis und weitere Milchprodukte handeln, erhält einen speziellen Code, der durch ein Smartphone gelesen werden kann. Der Code wird gescannt und alle notwendigen Informationen kann der potenzielle Kunde auf seinem Smartphone lesen.

Sollte das Experiment erfolgreich verlaufen, wird der russische Gesetzgeber die notwendigen Bestimmungen erarbeiten und kurzfristig einführen.

 

Reklame

Kommentare ( 2 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 18. Juli 2019 11:56 pm

    Was machen diejenigen, die kein Smaaaaaartfoooon haben?

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 18. Juli 2019 12:00

      ... also Sie meinen solche wie ich? Tja, die könnten z.B. andere Kunden fragen oder einfach nur darauf rechnen, dass in dem Supermarkt ihres Vertrauens alles mit rechten Dingen zugeht. Ich habe mich in der Zeit seit 18.04.1995 nicht einmal mit Lebensmitteln ohne MHD oder sonstiger Qualitätsminderung ärgern müssen ... andere anscheinend schon ... tja, ...

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 18. Juli 2019 20:38 pm

    "... also Sie meinen solche wie ich? "

    Oder ich!
    In Sotschi habe ich das mal erlebt in so einem Lebensmittelgeschäft so einer Kette. Dort war offensichtlich gewarnt worden, daß am .... die Gesundheitspolizei kommt. Was da so alles aus den Regalen verschwand, war ja irgendwie bestürzend. Wenn man bedenkt, daß die Leute bis zu diesem Zeitpunkt all die überlagerten Lebensmittel noch kaufen konnten. Unvorstellbar!
    Und so wie die alten Waren verschwanden, es waren ja keine Einkaufswagen mehr frei, wurden die Regale nach vorn gerückt - ach du meine große Schweinerei. Eine junge Frau wurde regelrecht aus dem Laden geschmissen, weil sie mit ihrem Smaaartfooon Aufnahmen machte. Die ansonsten ziemlich unterkühlte Chefin dieses Ladens war in heller Aufregung. Auch wegen der noch vollen Mausefallen.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 18. Juli 2019 23:01

      ... ja, leider gibt es immer noch verantwortungslose Unternehmer/Einzelhändler. Aber der "Spielraum" wird immer weniger, denn die Kunden sind schon wesentlich selbstbewußter geworden. Andererseits gibt es natürlich schon jetzt eine sehr deutliche Kennzeichnung des MHD. Man muss eben nur darauf achten und die abgelaufene Ware zurückstellen.

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung