Russland tritt dem chinesischen Valutafond bei

Russland tritt dem chinesischen Valutafond bei

Russland hat beschlossen, der Asiatischen Bank für infrastrukturelle Investitionen, welche auf Initiative Chinas geschaffen worden ist, beizutreten. Dies erklärte in der vergangenen Woche der russische Vizepremier Igor Schuwalow gegenüber RIA-Novosti.

„Ich möchte sie darüber informieren, dass der russische Präsident beschlossen hat, an der Bank für infrastrukturelle Investitionen Anteile zu erwerben“, - sagte der Viziepremier Schuwalow auf dem asiatisch-ökonomischen Forum.

Die asiatische Bank für Infrastrukturelle Investitionen wurde im Jahre 2014 gegründet. Ihr Ziel besteht in der Finanzierung infrastruktureller Projekte im asiatischen Bereich des Stillen Ozeans. Das erste Memorandum zu diesem Projekt wurde bereits im Oktober 2014 in Peking unterschrieben.

Die Bank wird ihre Tätigkeit bis Ende 2015 aufnehmen. Bereits jetzt haben sich dieser Bank 27 Länder angeschlossen. Im März haben sich auch einige europäische Länder entschlossen, der Bank beizutreten, so Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, die Schweiz und Luxemburg.

Das Eigenkapital der Bank wird 100 Mrd. USD betragen, das Startkapital der Aktionäre beläuft sich auf 50 Mrd. USD. Das Hauptquartier der Bank wird sich in Peking befinden.

Vorhergehend wurde die Meinung vertreten, dass diese neue Bank in Konkurrenz zum Weltwährungsfond und der Weltbank stehen wird. In beiden genannten Banken dominieren die USA und Japan. Die Chefin des Weltwährungsfonds betonte, dass sie Bereiche sieht, wo sie mit der neuen Bank zusammenarbeiten kann.

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