Russland will Ukraine Handelsvorteile entziehen

Russland will Ukraine Handelsvorteile entziehen

Russland beabsichtigt im Handel mit der Ukraine zum gewöhnlichen Warenaustausch, ohne Präferenzen überzugehen. Dies erklärte der russische Premierminister Dmitri Medwedjew.

Dieser Gedanke wird umgesetzt, wenn es bis zum Jahresende nicht gelingt eine dreiseitige Vereinbarung zum Handel mit Kiew und Brüssel abzuschließen. Der Premierminister Russlands schätze die Chance auf den Abschluss einer solchen Vereinbarung als äußerst unwahrscheinlich ein.

Bereits vor einem Jahr hatte Russland darauf hingewiesen, dass es der Ukraine alle Handelsvorteile im bilateralen Handel entziehen wird, wenn die Ukraine mit der Europäischen Union unter Ausschluss von Russland Handelsvereinbarungen trifft.

Der ukrainische Präsident wiederum hat einen Vertrag über die Assoziation der Ukraine mit der Europäischen Union im September 2014 unterschrieben. Diese Vereinbarung tritt im Jahre 2016 in Kraft. Bis zum Ende 2015 konnte die Ukraine einseitig Handelsvorteile der Europäischen Union nutzen.

Bereits am 22. September 2014 wurde in Russland ein Erlass unterzeichnet der vorsieht, dass auf alle ukrainischen Waren die Einfuhrzölle innerhalb von zehn Tagen nach Inkrafttreten der Vereinbarung zur Assoziierung mit der EU erhöht werden.

Die Gespräche mit Russland zur Minderung der negativen Folgen für Russland durch diese Assoziation ziehen sich bereits mehr als ein Jahr hin und es zeichnet sich keinerlei Lösung ab.

Reklame

Kommentare ( 0 )

Um zu kommentieren, müssen Sie sich registrieren oder einloggen.

Autorisierung