Weißrussland bekennt sich schuldig

Weißrussland bekennt sich schuldig

Weißrussland erkennt die Beschwerden Russlands im Zusammenhang mit dem Import landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus Weißrussland nach Russland an.

Vertreter der russischen landwirtschaftlichen Aufsichtsbehörde haben mit ihren weißrussischen Kollegen Gespräche geführt. Die Gespräche fanden am 8. Dezember in Moskau statt. Es ging um Beanstandungen der russischen Seite zur Arbeit einiger Firmen in Weißrussland, die landwirtschaftliche Erzeugnisse nach Russland liefern und die hierzu notwendigen Herkunfts- und Qualitätszertifikate fälschen. Damit halfen sie, das Importembargo, welches Russland gegen Länder der Europäischen Union verhängt hatte, zu umgehen.

Im Verlaufe der Besprechungen gaben die weißrussischen Vertreter diese Fakten zu und versprachen, notwendige Maßnahmen einzuleiten.  

Russische Vertreter wiesen darauf hin, dass diese Arbeitsweisen der weißrussischen Firmen systematischen Charakter tragen und somit klar ist, dass das staatliche weißrussische Kontrollsystem nicht so funktioniert, wie es sich Weißrussland wahrscheinlich selber wünscht.

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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 11. Dezember 2015 02:38 pm

    Wieder das Ding mit der Medaille, die da zwei Seiten hat. Wenn es nicht auffällt, dann verdienen die EU-Exporteure an den Re-Sanktionen vorbei und auch die weißrussischen Firmen und die Geschmierten.
    Fällt es auf, hofft man auf ordentlichen Zoff zwischen RF und Weißrußland mit dem Ziel, beide zu entzweien. Das wäre dann das Nonplusultra für die Nato. Zumal ja der Lukaschenko sowieso nicht ganz sauber ist. Hauptsache, er bleibt an der Macht. Bis er im negativsten Fall eines Tages den Gadaffi macht.
    Aber scheinbar ist russisches Blut doch dicker als Wasser. Aber das begreift der Westen nie.

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