Wirtschaftsministerium: Das ablaufende Jahr war besser als befürchtet

Wirtschaftsministerium: Das ablaufende Jahr war besser als befürchtet

Die regionale Ministerin für Wirtschaft konnte verkünden, dass das ablaufende Jahr nicht ganz so schlimm gewesen ist, wie anfänglich befürchtet wurde.

Anastasia Kusnezowa, regionale Wirtschaftsministerin erklärte, dass das Jahr 2015 wirtschaftlich besser gelaufen ist, als die Spezialisten ihres Ministeriums es vorhergesagt hatten. Ein scharfer Einbruch des Arbeitsmarktes war nicht zu verzeichnen.

Auf dem Arbeitsmarkt gibt es, entgegen den Erwartungen, sogar 300 neue Arbeitsplätze, die in den ersten neun Monaten des Jahres geschaffen wurden. Natürlich gibt es in den verschiedenen Bereichen der Wirtschaft auch unterschiedliche Entwicklungen und nicht überall gibt es einen Zuwachs, aber auch nicht überall ist die Wirtschaft rückläufig.

Der Arbeitsmarkt ist insgesamt in Kaliningrad stabil, ungeachtet der Kürzung von Löhnen und Gehältern, ungeachtet der veränderten Arbeitszeiten für Mitarbeiter. Es gab keine Massenentlassungen, wie Anfang des Jahres befürchtet wurde.

Insgesamt ist die Wirtschaft in Kaliningrad aber rückläufig. Dies fällt im Jahre 2015 aber nicht so sehr auf, weil in den Jahren 2013/14 in einzelnen Bereichen hohe Zuwächse waren.

Die Kaliningrader Unternehmen mussten sich im ablaufenden Jahr nach neuen Kunden und Märkten umschauen, was ebenfalls Einfluss auf den Produktionsumfang hatte.

Eine stabile Entwicklung zeigte die Kaliningrader Industrie in den Bereichen der Holzverarbeitung, der chemischen Industrie, der Metallverarbeitung und der Produktion von Plast- und Gummierzeugnissen.

In den kommenden Jahren geht das Wirtschaftsministerium von einem Wachstum in der Textilindustrie und in der textilverarbeitenden Industrie aus. Ein Zuwachs wird auch im Machinenbau und im Ausrüstungsbereich erwartet. Gute Impulse gibt hier das Programm der Importablösungen.

Ebenfalls positiv wird sich die Papierindustrie entwickeln, die Möbelproduktion und natürlich die Bernsteinindustrie.

Einen Rückgang der Produktion wird es dort geben, wo man auf Importe angewiesen ist – insbesondere im Fahrzeugbau und Elektronikbereich.

Besonders hohe Wachstumsraten erwartet die Kaliningrader Wirtschaftsministerin Kusnezowa im Bereich der Landwirtschaft und des Tourismus.

Im Bereich der Lebensmittelherstellung sind die Investitionen in diesem Jahr um 30 Prozent gewachsen. Die Landwirtschaft wächst in den letzten beiden Jahren um acht bzw. neun Prozent.

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