Wohnungsbau in Kaliningrad rückläufig

Wohnungsbau in Kaliningrad rückläufig

Nach Jahren einer unwahrscheinlichen Bauwut in Kaliningrad und enormen jährlichen Steigerungsraten beim Wohnungsbau, hat sich jetzt die Situation merklich abgekühlt.

Die Ergebnisse der Monate Januar und Februar des aktuellen Jahres zeigen, dass der Umfang der gebauten Quadratmeter im Wohnungsbau um ein Drittel rückläufig ist – bezogen auf den Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gebaut wurden aktuell 180.700 Quadratmeter, im Vergleich zu 267.000 Quadratmeter im Vorjahr. Dies ist ein Rückgang um 32,7 Prozent.

Individuelle Bauherren errichteten in dem genannten Zeitraum 234 Eigenheime mit insgesamt 44.700 Quadratmetern. Somit beträgt die durchschnittliche Größe eines russischen Eigenheims in Kaliningrad 190 Quadratmeter.

Der Baurückgang hat auch negative Auswirkungen auf den Verkauf von Baumaterialien. Ziegelsteine und Gasbetonsteine wurden um 22,7 Prozent weniger verkauft, der Verkauf von Eisenbetonkonstruktionen ging um die Hälfte zurück. Die Produktion von Fenstern war um 20 Prozent rückläufig. Sand und Schotter wurden 11 Prozent weniger gefördert.

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Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 27. März 2016 03:03 pm

    Das ist doch "gar nicht so schlimm". Uwe, hatten Sie nicht geschrieben, daß noch so viel Hotelkapazität fehlt? Jetzt haben die Bauunternehmen genügend Möglichkeiten sehr schnell den Anschluß an die Planvorhaben zu finden.
    Am Besten, ich nehme wohl die rosa Brille ab. Da braucht es wohl eines anderen Gouverneurs.

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