Zentralbank bereitet sich auf Ölpreis-Absturz vor

Zentralbank bereitet sich auf Ölpreis-Absturz vor

Die russische Zentralbank hat eine Stresssituation erarbeitet, in der berücksichtigt wird, dass der Ölpreis unter 40 USD/Barrel abrutscht.

Weiterhin ist die Zentralbank von einer Inflation von 7-9 Prozent ausgegangen.

Die Zentralbank hat ebenso berücksichtigt, dass die Sanktionen gegen die russische Wirtschaft vollinhaltlich für weitere drei Jahre bestehen bleiben. Unter diesen Voraussetzungen ist mit einem beginnenden Wachstum der russischen Wirtschaft nicht vor 2018 zu rechnen.

In dem von der Zentralbank erarbeiteten Risikoszenario geht man weiterhin von einem starken Rückgang der Investitionen sowie von einem Rückgang der Verbraucheraktivitäten aus. Die negative Entwicklung des Bruttosozialprodukts wird sich in 2016/17 fortsetzen – so die Chefin der Zentralbank Elvira Nabiullina.

Die Schlussfolgerung aus diesem Stressszenarium ist eine noch strengere Geld- und Kreditpolitik.

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