Zentralbank greift hart durch

Zentralbank greift hart durch

Gegenwärtig hat die russische Zentralbank 78 russischen Banken verboten, weitere Anlagen von Privatpersonen entgegenzunehmen. Darüber informierte der erste Stellvertreter der Zentralbank Michael Suchow.

Zum Mittel der Einschränkung der Handlungsfreiheiten für russische Banken schreitet die Zentralbank dann, wenn alle Möglichkeiten des Besitzers der Bank und seines Managements verausgabt sind – dann mischt sich die Zentralbank ein – so der erste Stellvertreter.

Nach seinen Worten existieren somit in Russland nur noch 696 Banken, die im normalen Regime arbeiten.

Seit Mai hat die russische Zentralbank 151 Banken beauflagt, täglich über ihren Zustand Bericht zu erstatten. Diese tägliche Berichterstattung wird dann eingeführt, wenn die Zentralbank Zweifel daran hat, dass die Bank alle Normen und Regeln einhält, die von der Zentralbank vorgegeben worden sind.

Ein Verbot für die Eröffnung neuer Geldanlagen für Privatkunden wird dann durch die Zentralbank ausgesprochen, wenn der Megaregulator zu der Überzeugung gelangt, dass die betroffene Bank eine riskante Geldpolitik verfolgt.

In diesem Jahr wurde durch die russische Zentralbank eine großangelegte Fälschung der Berichterstattung bei 33 Banken entdeckt. Insgesamt geht es um eine Summe von 311 Mrd. Rubel. Dabei haben aber alle diese Banken die jährlichen Audit mit guten Ergebnissen, ohne jegliche Einschränkungen überstanden. Allerdings haben sie eine nachfolgende Kontrolle der Zentralbank nicht überlebt – alle Banken haben ihre Lizenz verloren oder wurden unter Zwangsaufsicht mit anschließender Sanierung gestellt.

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