Zentralbank warnt vor den „Gefährlichen“

Zentralbank warnt vor den „Gefährlichen“

Die russische Zentralbank hat eine Schwarze Liste für russische Versicherungsgesellschaften erarbeitet. Erstaunlich ist die große Anzahl von Versicherungsgesellschaften in Russland und noch erstaunlicher die Anzahl der „gefährlichen Versicherungen“.

Die russische Zentralbank hat eine Liste mit 92 Versicherungsgesellschaften erstellt, die sie in die Gruppe des „hohen Risikos“ einordnet. Grund hierfür ist die sehr formale Erfüllung der Festlegungen der russischen Gesetzgebung durch diese Gesellschaften.

In der Liste dieser Hochrisiko-Gesellschaften befinden sich auch große föderale Versicherungen.

Die Zentralbank hat für all diese Versicherungen einen „Fahrplan“ für die Beseitigung von Problemen erarbeitet. Ziel ist, diese Gesellschaften in möglichst kurzer Zeit aus der Risikogruppe wieder herauszunehmen. Somit befinden sich gegenwärtig 25 Prozent aller russischen Versicherungsgesellschaften im scharfen Aufmerksamkeitsfocus des Megaregulators.

Die Zentralbank hat die Versicherungsgesellschaften in Russland in drei Risikogruppen unterteilt. In der Gruppe „Hochrisiko“ befinden sich somit 92 Gesellschaften, in der Gruppe mit mittlerem Risiko weitere 83 Firmen und in der Gruppe mit minimalem Risiko 175 Versicherungen.

In Russland sind mit Stichtag 30. Juni 2015 390 Versicherungsgesellschaften durch die Zentralbank, die auch Aufsichtsbehörde für das Versicherungswesen ist, registriert. In den letzten zwei Jahren haben 52 Versicherungen ihre Lizenz verloren.

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