Zufall? Brand eines mobilen Verkaufspunktes für polnische Schmuggelware

Zufall? Brand eines mobilen Verkaufspunktes für polnische Schmuggelware

In der Nacht zum Mittwoch ist ein mobiler Verkaufspunkt für polnische Schmuggelware in Kaliningrad ausgebrannt.

Wer durch die Stadt Kaliningrad spaziert, wird sie hier und da antreffen – die mobilen Verkaufspunkte in mehr oder weniger schrottreifen Autos. Die Besitzer haben den Kofferraum geöffnet und präsentieren hier Ware aus polnischen Supermärkten, die sie dort preiswerter eingekauft haben und unter Verletzung sämtlicher Hygiene- und Transportbestimmungen (von Zollregelungen ganz zu schweigen) nach Kaliningrad zu verbringen, um sie hier an den Mann oder die Frau zu bringen.

Einer der bekannten Stellpunkte war der Durchgang am Hotel Kaliningrad im Stadtzentrum.

Vor einigen Wochen war es „Kaliningrad-Domizil“ gelungen, hier, aus sicherer Entfernung, ein paar Filmaufnahmen zu machen.

Die Brandmeldung traf kurz nach Mitternacht ein. Die Feuerwehr war bereits nach drei Minuten am Einsatzort und löschte das brennende Fahrzeug innerhalb von zwanzig Minuten. Menschen kamen nicht zu Schaden. Ob Ware in diesem Fahrzeug vernichtet wurde, geht aus der Meldung des Zivilschutzes nicht hervor.

Uwe Niemeier

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