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Deutsche Staatsbürger diskreditieren die Kaliningrader Gebietsregierung

Mi, 15 Mai 2019 ... mit deutschem Akzent


Deutsche Staatsbürger diskreditieren die Kaliningrader Gebietsregierung
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Deutsche Staatsbürger diskreditieren die Kaliningrader Gebietsregierung

Von Zeit zu Zeit kommen deutsche Bürger nach Kaliningrad, um sich über die Möglichkeiten eines wirtschaftlichen, kulturellen, touristischen oder sonstigen Engagements kundig zu machen. Und wer Bedarf hat, bekommt auch eine Audienz in der Gebietsregierung – manchmal sogar beim Gouverneur.

Es gibt auch Deutsche, die kommen nicht nach Kaliningrad, sondern nach Königsberg. Sie haben den Plan, ein Deutsches Dorf im Königsberger Gebiet zu errichten. Unzufriedene Deutsche aus Deutschland sollen hier ein neues Siedlungsgebiet finden und autonom ihr neues Leben in der neuen alten Heimat organisieren.

Auf der Internetseite des deutschen Verbandes „Deutsch-Russisches-Friedenswerk“ informieren die Betreiber wie folgt:

Zusammenarbeit mit der russischen Administration

Die Umsetzung eines solchen Projektes kann nur mit der Unterstützung der örtlichen Behörden erfolgreich verwirklicht werden. Deshalb haben wir den Kontakt zur Administration der Oblast Kaliningrad gesucht. In persönlichen Gesprächen haben wir diese Idee bereits dem neuen Gouverneur Anton Andrejewitsch Alichanow und dem örtlichen Wirtschaftsministerium vorgestellt und haben dort geradezu offene Türen eingerannt. Die russische Administration ist von der Schaffenskraft deutscher Menschen überzeugt und hat für die Verwirklichung unserer Idee schon weitreichende Unterstützung zugesagt. Man ist sich bewußt, daß die Ansiedlung von deutschen Menschen und deren Unternehmen in der Oblast Kaliningrad zu einer starken wirtschaftlichen Belebung, der Schaffung von Arbeitsplätzen und darüber hinaus zu einer besseren Verständigung unserer Völker führen wird.

Der Chefredakteur des Kaliningrader Informationsportals „NewsBalt“ Andrej Wypolsow, stellte eine Anfrage hierzu an die Kaliningrader Gebietsregierung. Der Leiter des Pressedienstes Dmitri Lyskow antwortete dem Informationsportal „NewsBalt“ wie folgt:

 

 

Die Betreiber der Internetseite „Deutsch-Russisches-Friedenswerk“ verbreiten also Falschmeldungen. Die Veröffentlichung stellt einen Vertrauensmissbrauch gegenüber den Kaliningrader Regierungsverantwortlichen dar, aber auch gegenüber denjenigen Deutschen, die in wenigen Stunden anreisen, um sich vor Ort zum Projekt „Arche - Deutsches Dorf“ kundig zu machen.

Ich fordere die Betreiber des Projektes „Arche – Deutsches Dorf“ auf, den von mir oben zitierten Absatz von der Internetseite zu entfernen. Weiterhin fordere ich die Akteure auf, sämtliches Material zu korrigieren bzw. zu vernichten, welches in direkter oder indirekter Form vermittelt, suggeriert, informiert, dass die Aktivitäten des „Deutsch-Russischen-Friedenswerkes“ durch Kaliningrader Regierungsverantwortliche unterstützt werden.

Sollten Sie meiner Aufforderung nicht nachkommen, lasse ich durch die Anwälte meiner Informationsagentur prüfen, ob rechtliche Schritte in Russland gegen die Verbreitung derartiger Falschmeldungen möglich sind.

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   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 16. Mai 2019 13:23:53

Da gibt es doch eigentlich nur eines. Mit großer Mannschaft mit Kamera und Mikrofon dort anrücken, wo diese deutschen Herrschaften gedenken zu nächtigen und in Gespräche verwickeln.
Dabei können dann vorbereitete Handzettel mit Aufklärung übergeben werden. Die Organisatoren werden sich natülich "mächtig freuen".
Das Ganze vielleicht in Absprache und Mitwirkung von Chefredakteur des Kaliningrader Informationsportals „NewsBalt“ Andrej Wypolsow,
DAS DING SO RICHTIG AUFZIEHEN !

Vielleicht trefft ihr auch begleitende "Kollegen" deutscher Medien. Die wären doch auch ganz bestimmt daran interessiert, einmal vor die Kamera zu kommen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 16. Mai 2019 13:35:39

... na, schau´n wir mal.

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