Kaliningrad-Domizil

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Kaliningrad-Domizil ist Betrüger, Kinderschänder und verbreitet Desinformationen

Mo, 15 Mai 2017 ... mit deutschem Akzent


Kaliningrad-Domizil ist Betrüger, Kinderschänder und verbreitet Desinformationen

Vor wenigen Tagen erfuhr ich, dass ich ein Betrüger bin, meine Informationen schädlich für Kinder sind, ich bewusst Falschinformationen verbreite, ganze Völker aufstachele und das für die Leser des Portals die Gefahr besteht, dass ich ihre Kreditkarten missbrauche. Außerdem widerspricht das Internetportal deutschen Gesetzen.  

Nein, keine Sorge, liebe Leser, kein deutscher Staatsanwalt oder andere Rechtspflegeorgane der Bundesrepublik Deutschland haben Verbindung aufgenommen, um sich mit mir auszutauschen und im Ergebnis dann festzulegen, ob ich gegen Gesetze verstoße oder auch nicht. Ein (vermutlicher) Privatmann, unter Nutzung der Wunderwerke der IT-Technik, hat sich diese Rolle zugeschrieben. Zwar hat er auch nicht mit mir gesprochen, dafür aber gehandelt.

Screenshot: Suchergebnis über Google mit Warnhinweis
 
Sind Ihnen noch nie diese grünen, gelben oder roten Kringel neben den Suchergebnissen in irgendeiner Suchmaschine oder in den sozialen Netzwerken aufgefallen? Nun, es handelt sich dabei um eine prinzipiell sehr gute Idee von, wenn ich es richtig verstanden habe, finnischen Programmierern, die sich das System „Web of Trust“ im Jahre 2006 haben einfallen lassen. 2007 ist es an den Start gegangen.
 


Für weitergehende Informationen, klicken Sie einfach auf die Grafik.

Der Grundgedanke besteht darin, Internetbenutzer vor unseriösen Seiten, Betrügern usw. zu warnen. Aber wie kann man dies effektiv tun, bei der Vielzahl der Internetseiten, ohne dabei einen riesigen Personalapparat aufzubauen? Außerdem bietet das Portal seine Dienstleistungen kostenlos an und wer kein Geld verdient, kann sich auch kein Personal leisten. Man löst dieses „Problem ganz einfach, denn die Internetnutzer selber, sollen die Bewertungen von Internetseiten vornehmen. Im Verlaufe der Jahre entsteht dann ein reales Bild. Je mehr Internetnutzer an diesem System teilnehmen, umso objektiver wird auch die Bewertung. Soweit zur Theorie. Die Praxis sieht aber völlig anders aus, wie tausende von Seitenbetreibern, so u.a. auch „Kaliningrad-Domizil“, feststellen konnten. Und kostenlos arbeitet das Portal auch nicht, wie wir weiter unten in diesem Beitrag informieren werden.

Als ich den „Gelben Kringel“ neben meinem Portal bemerkte, der bis vor wenigen Wochen noch nicht vorhanden war, fuhr ich mit der Maus erstmal ganz vorsichtig drüber und las, dass mein Portal wenig vertrauenserweckend ist. Ich wurde mutiger, klickte den Kringel an und landete auf der Anmeldeseite.

Screenshot: Startbildschirm Englisch/Russisch der „kostenlosen“ Bewertungsplattform WOT
 
Die beiden runden Grafiken mit ein wenig roter Farbe signalisieren erstmal, dass die Bewertungen wohl nicht so richtig überzeugend sind. Warum sie nicht überzeugend sind, geht nicht daraus hervor – also, sind sie zu gut oder sind sie zu schlecht? Aber daneben steht der Kurztext, dass „Kaliningrad-Domizil“ ein Betrüger ist, zum Völkerhass aufruft, diskriminiert und bewusst in die Irre führt. Wie diese Bewertung zustande kommt, erfährt man weiter unten:
 
Screenshot: Ausführliche Darlegung von „Kraftwerk“ zu den verwerflichen und kriminellen Handlungen des Internetportals „Kaliningrad-Domizil“
 
Kommen wir nun zur nächsten Frage, wer oder was denn „Kraftwerk“ ist und wieso ein „Kraftwerk“ eine Bewertung abgeben kann, die tiefgreifende Einschnitte in die Reputation einer Internetseite haben kann, wenn man sie denn ernst nimmt.
 
„Kraftwerk“ zeigt sich anonym und ist seit Oktober 2009, also schon zwei Jahre, nachdem diese an den Start gegangen ist, in dieser Ratingplattform aktiv. Aus der Statistik geht hervor, dass es seit 2009 mindestens 10.000 Aktivitätspunkte erarbeitet und somit den Status „Platin“ erhalten hat. Das bedeutet in der Praxis, dass er auf diesem Portal schalten und walten kann, wie es ihm beliebt und er mit seinem Urteilsgewicht jegliche anderen Beurteilungen neutralisieren kann – so sind die technischen Regeln hinter den Kulissen, die sich die Erfinder haben einfallen lassen, und die anscheinend bewusst ignorieren, dass diese Regeln auch missbraucht werden können. Um das von „Kraftwerk“ über unser Portal gefällte Urteil „Unglaubwürdig“ zu neutralisieren, müssten jetzt vielleicht hundert oder mehr User schreiben, dass das Portal „Glaubwürdig“ ist. Wobei der Platin-User „Kraftwerk“ wiederum die Möglichkeit hat, auch diese positiven Bewertungen durch eine weitere Unter-Bewertung in der Glaubwürdigkeit herabzusetzen. Wenn Sie so wollen, sprechen wir hier von einem Diktator im Internet.
Screenshot: Aktivitäten von „Kraftwerk“ seit 2009
 
Schauen wir uns die Statistik in der obenstehenden Grafik an, so steht die Frage, wann der Platin-User „Kraftwerk“ sich denn seiner Familie widmet, oder schläft oder sich erholt und wann er seiner eigentlichen Arbeit, seinem Broterwerb nachgeht. Die Frage entfällt, wenn man annimmt, dass „Kraftwerk“ nicht ein Mensch, sondern mehrere Menschen sind, die sich die Arbeit teilen oder wenn „Kraftwerk“ eben durch diese Bewertungen sein Geld verdient.
 
Seiner negativen Bewertung (ich habe keine einzige positive Bewertung gefunden), sind hunderte, wenn nicht gar tausende von Internetseiten bereits zum Opfer gefallen (erkennbar auf seinem Profil) und es steht natürlich die Frage, warum den Betreibern dieses Bewertungsportals nicht diese seltsame Hyper-Aktivität eines Platin-Users auffällt. Andere Betroffene schreiben, dass man sich schon an alle möglichen Stellen gewandt habe – aber es erfolgt keinerlei Reaktion. Das regt natürlich zum Nachdenken an. Es entsteht der Eindruck, als ob diese Bewertungsplattform gar nicht dazu da ist, wirkliche Bewertungen vorzunehmen. Das ist vielleicht nur ein Nebenprodukt. Der Eindruck entsteht, dass man unangenehme Seiten auf diese Art und Weise blockieren kann, ohne dass hierfür eine rechtliche Grundlage vorliegen muss. Aber es gibt auch andere Ziele dieser „kostenlosen App“, wie wir weiter unten aufzeigen.

Ich habe angefangen, mit „Kraftwerk“ ein wenig zu kommunizieren. Es ist völlig sinnlos, denn es antwortet mit groben Ausfällen, ohne auf den eigentlichen Inhalt der Meldungen an ihn einzugehen und löscht anschließend die Einträge, die an ihn gerichtet sind. Grund für die Löschung der Beiträge könnte sein, dass jeder Eintrag der geschrieben wird, mein eigenes Aktivitäten-Konto auffüllt und man dann irgendwann auch den Platin-Status erreicht … Das wird durch solche Platin-User wie „Kraftwerk“ verhindert, die die Bewertungsplattform für sich oder im Auftrage irgendwelcher Dritter, missbrauchen. Wer Lust und Zeit hat, kann gerne ein wenig auf diesem Portal stöbern und sich die hunderte, wenn nicht gar tausende von Beschwerden gegen „Kraftwerk“ durchlesen, auf die es, seitens der eigentlichen Betreiber der Bewertungsplattform, keinerlei Reaktionen gibt.

Screenshot: Beispiele für Platin-Konversation auf „hohem Niveau“
 
Für mich persönlich bedeutete das Parlieren mit „Kraftwerk“, dass ich täglich zuschauen konnte, wie mein gelber Kreis rosa, hellrot, rot und dunkelrot wurde. Jetzt habe ich es geschafft, innerhalb von nur wenigen Tagen, dass schlechteste Seitenrating, welches man im Internet finden kann, zu erreichen. Na, wenigstens etwas, was ich erreicht habe. Nicht viele können von sich behaupten, solche Verbrecher zu sein und trotzdem noch frei herumzulaufen.
 
Auffallend ist, dass „Kraftwerk“ keinerlei Bewertungen von einflussreichen Portalen vornimmt, wohl wissend, dass diese über einen entsprechenden Apparat, angefangen bei Rechtsanwälten, bis hin zu technischen Spezialisten verfügen, um gegen ihn bei Bedarf vorzugehen. Er hält sich an diejenigen, wo er glaubt, dass sie sich nicht wehren können.

Für viele, die mit dem Internet und seinen technischen Spielregeln nicht so richtig vertraut sind, steht vielleicht die Frage, warum das alles so furchtbar schlecht ist. Was ist schon ein roter Kreis neben einer Internetadresse. Andere Leute laufen bei einer roten Ampel auch über die Straße. Richtig, das kann gut gehen, aber es kann auf der anderen Straßenseite auch ein Polizist stehen … und im Internet gibt es auch derartige Polizisten. Man kann nämlich, so schlagen es viele Browser und viele Anti-Viren-Programme, aber auch WOT selber vor, einen Schutz aktivieren. Nach eigenen Angaben von WOT, haben schon mehr als 140 Mio. Menschenkinder die WOT-App heruntergeladen und aktiviert.

Screenshot: 140 Mio. Internetnutzer lassen sich bereits freiwillig durch WOT „nackig“ machen.
 
Dieser Schutz wirkt dann dahingehend, dass man eine Internetseite, die einen roten Kreis hat, nicht mehr öffnen kann. Nun stellen Sie sich vor, dass es sich bei einer Internetseite um ein kommerzielles Portal handelt, wo die Leute Geld mit verdienen, z.B. die Internetseite eines Hotels oder eines Internethändlers. Es wäre das wirtschaftliche AUS. Natürlich kann man sich eine neue Internetadresse zulegen, aber das stellt für solche wie „Kraftwerk“ kein größeres Problem dar.

Der „Schutz“ der von WOT versprochen wird, wirkt sich aber dahingehend aus, dass Sie sämtlichen Schutz verlieren und sich vor den Betreibern dieses Bewertungsportals „nackig“ machen – und das ist der Preis, den Sie für diese kostenlose „App“ bezahlen – wie ich im weiteren noch darlegen werden.

Für mein eigenes Portal ist dieser rote Kreis und eventuelle Sperrmechanismen wenig von Bedeutung. Wir sind nicht kommerziell, verdienen kein Geld und können somit auch keins verlieren. Wir betreiben das Informationsportal aus Spaß an der Freude. Für andere ist die „Arbeit“ von „Kraftwerk“ die bewusste Vernichtung ihrer Existenz.

Steht nun noch die Frage, warum „Kraftwerk“ dies tut? Nun, vermuten kann man viel. Es könnte ein IT-Spezialist sein, den seine Firma rausgeworfen hat und der nun mit „Hartz 5“ frustriert zu Hause versucht sein Mütchen zu kühlen. Es könnte aber auch einer sein, der darauf hofft, dass Portalbetreiber mit rotem Kreis ihm Geld bieten, damit er den roten Kreis wieder in einen grünen Kreis verwandelt – also einfach nur ein Erpresser. Es könnte aber auch „Dienstleister“ sein, der auf Bestellung Bewertungen vornimmt, um unliebsame Mitwettbewerber zu diskreditieren oder aber im Auftrage gewisser Organisationen kritische Internetseiten diffamiert. Also, wie gesagt, vermuten kann man viel.

Fest steht aber eins, und so habe ich es „Kraftwerk“ auch mitgeteilt, dass jeder im Leben sein Rating bekommt – auch er wird es bekommen.

Ein kleines Zwischenrating hat „WOT“ übrigens selber schon bekommen. Ende 2016 haben deutsche Journalisten dieses Portal bewertet und es insgesamt als Betrugsportal entlarvt.


Screenshot: Beitrag von N3 über das Geschäftsgebaren von WOT
 
Etwas später gab der Journalist, der die Methoden von WOT öffentlich gemacht hat, einen kleinen Einblick, in welch mühseliger Kleinarbeit er diese Bewertungsplattform analysiert hat.
 
Screenshot: Mike Kuketz erklärt die Arbeitsweise von „WOT“
 
Genutzt hat es wenig, auch wenn der deutsche Journalist versprochen hat, am Thema dranzubleiben. Vom Browser „Firefox“ wurde die Zusammenarbeit mit „WOT eingestellt, aber wenige Monate später wieder aktiviert, was „Kraftwerk“ zu einem Kurzkommentar veranlasste:
 

Screenshot: Auszug aus der Kommentarliste von „Kraftwerk“ – „Gut, insbesondere für die Roten Kreise“.
 
Zusammengefasst haben wir es also hier mit zwei Ebenen der Gefährlichkeit derartiger Bewertungsportale zu tun. Zum einen das Portal an sich, welches hinter den Kulissen diejenigen ausspioniert und Daten derjenigen missbraucht, die Vertrauen in derartige Portale haben. Und die zweite Ebene sind die Privat-User (nennen wir sie einfach mal so), die das Portal für eigene Zwecke (miss)brauchen.
 
Und somit leben wir von „Kaliningrad-Domizil“ mit dem roten Kreis. Es gab sogar schon erste Anfragen von Medienpartnern an mich, die sich nicht so im Internet auskennen und die fragten, wie sie auch zu so einem roten Kreis kommen können, denn derart markierte Seiten fallen regelrecht auf und sie wollen auch auffallen. Nun, ich habe ihnen dann erklärt, dass sie einfach nur mein Portal positiv bewerten sollen und dann dauert es nicht lange, bis auch sie für ihr Portal einen gelben und dann roten Kreis bekommen. Wenn das Lob überschwenglich ausfällt, bekommen sie gleich den roten Kreis.
 
Was man tun kann gegen „WOT“ und „Kraftwerk“? Nun, WOT einfach nicht für sich selber aktivieren, sich dort nicht registrieren und nicht die angebotene App runterladen und den gesunden Menschenverstand im Internet walten lassen, wenn man Farbkreise sieht. Denn wer sagt Ihnen, dass „Grüne Kreise“ wirklich sicher sind, wenn WOT oder deren Platin-User diese mit „Sicher“ bewerten? Vielleicht sollen Sie gerade in die „Grüne Hölle“ gelockt werden? Und wer sagt Ihnen, dass „Rote Kreise“ wirklich gefährlich sind und nicht gerade diese „Roten Kreise“ vor wirklichen Gefahren warnen? Was „Kraftwerk“ selber anbelangt … hm, schau´n wir mal. Vielleicht taucht irgendwann mal im Internet Name, Anschrift, Telefonnummer auf und die von ihm bewerteten Portalbetreiber erhalten diese zugesandt … Wir haben auf alle Fälle schon mal „Beweissicherung“ betrieben.
 
Sie, liebe Leser, können einen Beitrag dadurch leisten, dass Sie den Artikel möglichst oft verlinken und an anderen Stellen ins Netz stellen. Es macht nicht viel Arbeit und hundert Kopeken sind auch ein Rubel.
 
Ach so, damit ich es nicht vergesse. Es gibt auch einen russischsprachigen Teil dieser Bewertungsplattform. Ich fand das interessant, denn WOT arbeitet in englischer, deutscher und russischer Sprache. Und WOT soll jetzt von Amerika aus betreut werden, habe ich irgendwo gelesen. Und ich habe mal bei diesem russischen WOT reingeschaut. Was soll ich Ihnen sagen, auch da gibt es so ein „Kraftwerk“, aber dort nennt es sich natürlich anders.
 
Und ganz zum Schluss noch einen rein praktischen Rat, wenn ich Ihr Misstrauen gegen WOT geweckt haben sollte. Sie können sich von dieser unseriösen Spionagesoftware ganz einfach verabschieden.
 
In Ihrem Browser finden Sie ganz oben eine Menüleiste (in unserem Fall ist dies Firefox. Klicken Sie den Menüpunkt „Extra“ an. Es öffnet sich ein Untermenü – durch uns als blauer Kasten dargestellt. Vermutlich gibt es neben dem Wort „aktiviert“ bereits einen Haken. Klicken Sie darauf und Sie haben diese Spionagesoftware auf ihrem Rechner deaktiviert. Ihr Rechner wird dadurch nicht unsicherer – ganz im Gegenteil. Warten wir gemeinsam auf einen ehrlichen Schutz vor real existierenden Betrügern im Internet.
 

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Betrüger, Deutsches, Internet

   Kommentare ( 12 )

Frank Werner Veröffentlicht: 14. Mai 2017 21:39:42

Auf solche Erweiterungen des Browsers sollte man tunlichst verzichten. Man kann selber nicht nachvollziehen, was mit den Daten passiert. Im günstigsten Fall erhält man "nur" passende Werbung, mit etwas Pech höhere Shop-Preise und mit großem Pech wird die Identität missbraucht.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 14. Mai 2017 21:44:00

... und dieses Portal schaut auch noch, ob Sie im Schlafzimmer Porno schauen oder anderes ... wie die N3-Reporter festgestellt haben. Und dann werden Ihre Personendaten an Dritte verkauft ...

A. Bienenfreund Veröffentlicht: 15. Mai 2017 11:21:45

Interessanter Erfahrungsbericht. Aber: Warum installiert man sich sowas? Selbst wenn das "wot the f*ck" nicht spionieren oder erpressen würde, sehe ich wenig bis keinen Sinn in solchen Tools, die nach dem Prinzip "mit Schmuddelkindern spielt man nicht" funktionieren. Der rote Kreis als medialer Judenstern. Tragen Sie ihn als Auszeichnung Herr Niemeier!

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 15. Mai 2017 12:11:50

... es gibt zwei "Stufen" der Installation. Zum einen befindet sich "WOT" bei vielen Browsern im "Standardangebot", d.h. WOT hat es erreicht, dass diese Browser (Mozilla, Google usw.) diese einfach als kostenlosen Service mit aufnehmen und wer diese Browser nutzt (irgendeinen Browser nutzt ja jeder), der erhält auch automatisch die Bewertungsinfo - es sei denn, er deaktiviert diese Funktion im Browser, so wie ich es beschrieben habe - es reicht ein Klick.

Die zweite Stufe ist die, dass man die Internetseite von WOT aufruft und dort kostenlos eine App runterlädt, die automatisch alle die Seiten blockiert, die durch WOT als "unsicher" eingestuft werden. Da können Sie dann auf der Tastatur rumklopfen wie Sie wollen, da passiert nichts.

Leute, die allgläubig an die Ehrlichkeit und Selbstlosigkeit solcher Serviceleistungen im Internet glauben, fallen natürlich darauf rein und auch ich bin, als ich das erste Mal eine derartige Warnung für eine Internetseite hatte, von deren Seriösität ich überzeugt war, vor dem Besuch der Seite zurückgeschreckt. In den letzten Tagen habe ich - in Vorbereitung dieses Artikels - eine große Anzahl von Informationen gelesen und erhalten. Es scheint eine regelrechte Internet-Erpressungssystem zu existieren und Otto-Normalverbraucher kommt natürlich gegen die, die dieses System beherrschen, nicht an ...

ru-moto Veröffentlicht: 15. Mai 2017 15:20:10

[...scheint eine regelrechte Internet-Erpressungssystem zu existieren und Otto-Normalverbraucher kommt natürlich gegen die, die dieses System beherrschen, nicht an ...]

"Kraftwerk" schreibt selbst in einem Kommentar:
"Lt. StGB ist das Ausnutzen der Unwissenheit anderer zum eigenen Nutzen Betrug."

Ja, wie wahr, Betrüger sind Betrüger... Ehrlichkeit ist beim Betrügen eben nicht angebracht.
Aber ich bin mir sicher, sollte es jemals ein weiteres Leben nach den Tode geben, werden solche A.... sofort als Regenwurm überfahren...

A. Bienenfreund Veröffentlicht: 15. Mai 2017 16:27:26

Google meide ich wo ich kann, trotzdem schaffen die das täglich gefühlt 100 Coockis auf meinen Rechner zu bringen, und Firefox hat mich, nach einiger Nutzung, letztlich auch nicht überzeugt - deshalb war mir diese "hilfreiche Segnung" bislang unbekannt. Da wird offenbar kein Geld und Mühe gescheut, dem armen hilflosen Internetnutzern einen "Rettungsring" hinzuhalten, damit sie im weiten, ach so gefährlichen (echt, überall russische Hacker) Internet nicht an den falschen Ufern landen. Wer täglich 42 Internetseiten >beurteilen< kann, macht das hauptberuflich gegen Bezahlung - da kann man sich leicht ausmalen wer alles möglicherweise für so etwas Geld ausgibt -Meinungsmanipulation im Internet kann sich halt nicht jeder leisten. Wikipedia, zumindest die deutsche, wird auch von solchen "Powerusern" beherrscht und ist folglich kulturell und politisch sehr einseitig ausgerichtet.

ru-moto Veröffentlicht: 15. Mai 2017 18:13:55

Besser WikiMANNia statt Wikipedia [WikiMANNIA "googeln"...

.g Radeberger Veröffentlicht: 15. Mai 2017 21:26:58

Erst dachte, daß es sich bei "Kraftwerk"um eine vergrätzte sich aufblasende Einzelperson handeln könnte, der Uwe mal auf den Fuß getreten ist. Stimmt aber nicht. Hier handelt es sich um eine "Organisation", denen oder deren Auftraggebern Kaliningrad Domizil und Uwe persönlich ein Dorn im Auge sind. Nimmt man mal diese ganzen W - Fragen zur Hand, dann komme ich jedenfalls zu dem Ergebnis, daß dieses Theater zu diesem Zeitpunkt nicht ohne Berechnung erfolgt. Uwes Berichterstattung über diese ganzen Vorkommnisse über das "Deutsch-Russische Haus", über Görings Jagdhaus und so einiges mehr, sind offensichtlich für bestimmte Absichten in Kaliningrad hinderlich.
Da es sich entsprechend des sprachlichen Ausdrucks auf jeden Fall um identitäre Deutsche handelt, ist es nicht so schwer in die richtige Richtung zu blicken. Uwe, Sie haben ganz offensichtlich Leuten mit lang angelegten Bestrebungen des Deutschtums in Kaliningrad ins Handwerk gepfutscht. Meine aufrichtige Gratulation.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 15. Mai 2017 21:48:04

... ja, Gedanken kann man sich in vielen Richtungen machen. Aber persönlich lebe ich mit solchen Anfeindungen relativ locker. Im ersten Moment ist es ärgerlich, aber dann kommt die Erkenntnis, dass alle auf dieser Welt nur mit Wasser kochen ...

Mail Man Veröffentlicht: 16. Mai 2017 09:18:39

Wer einigermaßen kritisch denkend im Internet unterwegs ist, der muss WOT schon lange kennen. Nicht nur Ihre, Uwe, auch andere Websites, die sich kritisch mit dem Mainstream auseinandersetzen und es wagen, eine eigene Meinung auch noch logisch zu begründen, sind schon Opfer dieses Portals geworden. Wie ich schon vor einigen Jahren von einem anderen Betroffenen, der deshalb ebenfalls Recherchen über WOT anstellte las, soll man sich sogar positive Reputationen kaufen können. Geht natürlich nur, wenn man nicht allzu kritisch ist..
Aber wie ich lese, bleiben Sie glücklicherweise so entspannt, wie es in Ihren Artikeln immer wieder durchschimmert, auch wenn die Sache an sich sicher extrem ärgerlich ist. Ich habe mich schon früh wieder von WOT verabschiedet.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 16. Mai 2017 09:51:20

... ja, Sie haben recht. Ich persönlich bleibe entspannt. Allerdings lese ich eben auch die Bewertungen für andere Portale und stelle mir vor, wie diese in den wirtschaftlichen Ruin getrieben werden. Das ist das eigentlich traurige. Wenn ich mich mit einem Plakat vor ein Geschäft stelle "Hier arbeiten Betrüger", dann habe ich schnell eine Klage in meinem Briefkasten und wenn ich meine Behauptung nicht beweisen kann, dann bekomme ich mein Urteil vom Staat ganz schnell in schriftlicher und realer Form. Hier im Internet geschieht nichts.

Unser Portal ist nicht kommerziell. Ich persönlich nutze es, um mich zu qualifizieren und dann meine Qualifikation mit anderen zu teilen. Es kostet mich Zeit und Geld - aber es macht Spaß. WOT wird mir diesen Spaß nicht nehmen.

Wir, die Macher des Portals, werden beobachten, ob WOT wirklich reale Auswirkungen hat - bisher sehen wir keine negativen Weiterungen. WOT ist eine zeitweilige Erscheinung. Irgendwann machen sie einen Fehler und treffen auf "ihren Gegner".

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 18. Mai 2017 08:57:27

Tipp: Browser und andere Programme nur direkt vom Anbieter herunterladen, bei der Installation imer den Expertenmodus wählen und sich Zeit nehmen alles zu lesen. Ich benutze Firefox seit Jahren und habe keine unerwünschten Erweiterungen, da ich es ausschließlich von Mozilla direkt herunterlade. Diverse unerwünschte Browsererweiterung fängt man sich meist mit kostenloser Software "huckepack" aus diversen Quellen ein. Bei uns in Deutschland ist zur Zeit die Chip so eine Seuchenschleuder.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 18. Mai 2017 11:28:03

... wir arbeiten nur mit offizieller Software und nur direkt vom Originalanbieter. Dort ist aber WOT bereits voreingestellt. Man muss also aktiv werden, wenn man diese Erpressersoftware nicht haben will und eben den von mir erwähnten Haken in der Menüleiste "Extra-WOT" deaktivieren.

.g Radeberger Veröffentlicht: 25. Mai 2017 23:20:59

Was gibt es eigentlich NEUES an der WOT - Verleumdungsfront? Hat sich Kraft-Zwerg nochmals gemeldet?
Da WOT seit Jahren nun schon von der Festplatte meines Gombuders geflogen ist, kann ich nicht mehr so richtig meine Neugier befriedigen.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 25. Mai 2017 23:26:01

... ich habe WOT auf allen unseren Computern abgeschaltet und sehe somit die roten Kreise nicht mehr und werde mich auch nicht mehr kümmern ... das machen andere. Die Wertung hat bisher keinerlei Auswirkungen auf Registrierung neuer Leser und Besucherzahl.

Rudolf Werner Veröffentlicht: 2. Juli 2017 18:03:14

Sehr geehrter Herr Niemeier,
aus irgend einem Grund mußte ich mich heute neu registrieren. Wie ich schon einmal mitgeteilt hatte bin ich Berufbezogen sehr viel unterwegs und vermeide es auf meinem Scheibchentelefon (O-Ton meiner Frau zum Smartphone) irgendwelche Kennungen und Passwörter einzugeben. Daher lese ich unterwegs sehr viel auf Ihrer Seite, weil mich wie früher schon einmal geschrieben, ich den Menschen in der damaligen UdSSR und heutigem Russland mich sehr verbunden fühle. Wir, meine Ehefrau und ich hatten zu DDR Zeiten mit Jugendtourist die Gelegenheit viele Orte der damaligen UdSSR zu bereisen.Diese Verbundenheit haben wir auch heute noch. Sicher kann man hier und da kritisch hinterfragen was die Führung Russland antreibt, aber diese Phobie wie sie in westlichen Ländern betrieben wird lehnen nicht nur wir ab, sondern viele Menschen aus unserem Umfeld. Ich denke es werden jeden Tag mehr.
Um zum Thema zu kommen, Ihre Seite bekommt von uns die AAA+++ .
verlinken wie?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 2. Juli 2017 21:00:21

... den letzten Satz/Frage habe ich nicht verstanden: Wenn Sie verlinken wollen ... auf gehts, ich habe nichts dagegen.

Ansonsten haben wir vor drei Monaten das Portal etwas aufgeräumt und hinter den Kulissen ein paar "Dinge" organisiert. Dazu gehört auch, dass, wer drei Monate sich nicht auf das Portal eingeloggt hat; als User gelöscht wird. Drei Tage vor der Löschung erhält der User eine email mit entsprechender Information. Dort gibt es auch einen Link; um ganz kurz und ohne Zeitaufwand sich einzuloggen und alles ist wieder bestens ... für die kommenden drei Monate.

Rudolf Werner Veröffentlicht: 2. Juli 2017 18:16:31

Noch mal zum Thema
Ich habe auch Firefox aber finde weder dieses WOT noch irgendwelche farbliche Punkte hinter Ihrer Seite.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 2. Juli 2017 20:48:55

... schauen Sie bei Firefox in den Menüpunkt "Extras". Da gibt es den Punkt WOT. Den müssen Sie aktivieren; dann sehen Sie wie schlecht wir sind und Ihnen werden in Ihrem Browser tausende andere schlechte Seiten angezeigt.

Peter Z. Ziegler Veröffentlicht: 21. August 2017 18:01:45

Seit Juni warnt die Fachzeitschrift chip.de explizit vor WOT und hat den Download eingestellt. Zitat: "Warnung
Wie kürzlich bekannt wurde, hat "Web of Trust" offenbar Millionen Nutzer ausgespäht und Daten verkauft. Auch mehrere Millionen Deutsche sollen von diesem Vorgehen betroffen sein. Bis die Sachlage geklärt ist, bieten wir die Erweiterung nicht mehr zum Download an. Alle Informationen zum WOT-Skandal finden Sie in unserer passenden News."

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