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Königsberg lebt, obwohl viele Deutsche dies bezweifeln

Di, 11 Jun 2019 ... mit deutschem Akzent


Königsberg lebt, obwohl viele Deutsche dies bezweifeln
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Schaut man in die sozialen Netzwerke und Gruppen, die sich mit Fragen „Ostpreußen“ beschäftigen, wird sehr häufig durch Deutsche bedauert, was die russischen Barbaren aus dem schönen Königsberg gemacht haben. Und häufig wird durch Deutsche festgestellt, dass es kein Königsberg mehr gibt. Die Reste, die die Engländer im August 1944 nicht zerbombt haben, haben die Russen runtergewirtschaftet.

Aber es gibt Stimmen in Russland die meinen, dass dies nicht richtig ist und Königsberg lebt. Königsberg ist sogar so lebendig, dass man hier Fußballspiele in Vorbereitung der Europameisterschaften austragen kann.

So berichtet das bekannte russische Journal „Sowjetski Sport“ in seiner Ausgabe 21/775, dass die Mannschaften Kasachstans und Russlands am 9. September in Königsberg gegeneinander antreten werden.

Journalisten der bekannten Agentur Eurasien Daily setzten sich mit dem Journal in Verbindung und erkundigten sich, ob der zuständige Grafiker schon standrechtlich erschossen worden ist für diese Grafik.

„Es wäre schade um ihn“ – war die Antwort des sowjetischen Journals.

Durch Eurasien Daily wird daran erinnert, dass sich die Vorfälle innerhalb Russlands häufen, wo sich Personen in der Öffentlichkeit lautstark zu Königsberg bekennen. So erklärte im April 2018 eine Flugbegleiterin den Passagieren, dass man sich jetzt auf dem Flug von Königsberg nach Moskau befinde. Wenige Monate später skandierten Kaliningrader Baltika-Fans im Stadion „Kaliningrad“ lautstark „Königsberg“. Vor wenigen Wochen kam es zum bisher größten Skandal, als russische Motorradfans zu einer Kranzniederlegung an einem Ehrenmal für gefallene Sowjetsoldaten nach Polen fuhren und dort in Lederjacken mit der Aufschrift „Königsberg“ auftraten.

Politologen kommentieren, dass mit diesen Versuchen, der Stadt einen deutschen Namen zu geben, der eingeleitete Prozess der Germanisierung Kaliningrads unterstützt wird. Vermittelt werden soll die einfache Formel: „Kaliningrad ist Russland. Königsberg ist Europa“. Fasst diese einfache Formel Fuß in den Köpfen der heranwachsenden Generation, wird diese mental auf separatistische Bestrebungen für das Gebiet vorbereitet.

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   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 12. Juni 2019 13:48:51

Diese Masche ist ja nicht neu und hat ja auch, zwar in Variationen, dennoch schon geklappt, wobei der letzte Akt dann durch die bekannte Nato-Aggression mit CIA-gestricktem Anlaß und BRD Beteiligung zu Ende gebracht wurde.
Der Hauptteil war der Gleiche wie es hier auch vorgesehen ist, durch die Auffüllung der Bevölkerung durch Zuwanderung und Veränderung der Mehrheitsverhältnisse auch in der Wirtschaft, der Kultur, der Religion und der Mentalität.
Selbst wenn man sich in der BRD umschaut, speziell in NRW und den Ballungsgebieten im Süden merkt man doch, daß das Erscheinungsbild der Städte durch bestimmte Bauten und durch die sich in der Öffentlichkeit bewegenden Menschen "reicher" geworden ist.
Und nun versucht man eben mit der gleichen Masche eine Regermanisierung von Kaliningrad in Königsberg. Wie soll es weiter gehen? Kommt dann der Nord-Ostpreußische Streifen von Litauen dran und dann der Südteil in Polen? Und dann .... Es ist die Büchse der Pandora, wie Putin sagte.

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