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Neue Putin-Agenten in Großbritannien aufgetaucht

So, 18 Nov 2018 ... mit deutschem Akzent


Neue Putin-Agenten in Großbritannien aufgetaucht
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

Wieder sind neue Agenten, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlich Putin-Agenten, in Großbritannien aufgetaucht. Und auch diese beschäftigen sich mit Gift – diesmal mit Propagandagift.

 

Vor ein, vielleicht sind es auch schon zwei Jahre her, hatte ich begonnen, sonntags auf meinem Portal verlinkte Zeichentrickfilme einzustellen. Ich wollte damit ganz ganz junge Menschen in den westlichen Demokratien für die Möglichkeiten der russischen Zeichentrickfilmindustrie interessieren. Es handelt sich um die Zeichentrickfilm-Serie „Mascha und der Bär“.

Diese Serie ist im Jahre 2009 entstanden. Alle Filme in unterschiedlichen Sprachen zusammengenommen, haben bisher bei YouTube 40 Milliarden Aufrufe erhalten und weit über vier Millionen haben alleine den englischsprachigen Kanal abonniert. Die Zeichentrickfilmserie hat eine Vielzahl von Auszeichnungen, so auch internationale, erhalten. Lizenzvereinbarungen zum Ausstrahlen haben eine ganze Reihe internationaler Sendeanstalten erworben.

Tja, und nun stellt sich heraus, dass es sich bei russischen Mascha und dem russischen Bären um ganz böse russische Propagandafiguren handelt, die die ganze Welt vergiften.

Die britische Zeitung „The Times“ teilte mit, dass es einen Professor Anthony Glees von der Buckingham-Universität gibt. Der ist spezialisiert auf die Untersuchung aller möglichen Spionage- und Aufklärungsvorgänge. Und dieser erklärte, dass es sich bei der russischen Zeichentrickfilmserie um eine Waffe im Propagandaarsenal Russlands handelt:

„Mascha ist selbstbewusst, sogar unangenehm selbstbewusst und gleichzeitig entschlossen. Das Mädchen beißt mehr ab, als sie schlucken kann. Es ist keine Übertreibung zu behaupten, dass ihr Verhalten mit dem von Putin zu vergleichen ist.“

Und dann richtete der Professor die Aufmerksamkeit seiner Leser auf eine ganz konkrete Szene, wo die russische Mascha die Schirmmütze eines sowjetischen Grenzsoldaten trägt und dabei auf eine Reihe von Mohrrüben wacht, die in ihrem Garten wächst. Nach Meinung des britischen Professors soll Mascha damit den Anspruch Russlands auf die Sicherung seiner Grenzen an die Zuschauer signalisieren.  

Im Mai vergangenen Jahres erklärte ein anderer Lehrer an einer Universität in Tallin, dass Mascha und der Bär die Aufgabe haben, in seichter Form Gehirnwäsche bei denen vorzunehmen, die diese Zeichentrickfilme anschauen.

Natürlich hat man in Russland diesen neuerlichen Akt russischer internationaler Aggression und Gehirnwäsche zur Kenntnis genommen.

Die russische Botschaft in London stellte per Twitter besorgt die Frage: „… wie kann man sich bloß jetzt in Großbritannien vor Mascha und dem Bären retten?“

Als eine der Möglichkeiten schlug die russische Botschaft vor, ein Anti-Zeichentrickfilm-Zentrum irgendwo im Baltikum zu schaffen oder aber einfach alle diejenigen, die sich in Russland mit der Produktion der Zeichentrickfilme beschäftigen, auf die Sanktionsliste der EU zu setzen.

Das Filmstudio „Animakord“, wo diese Serie produziert wird, meinte, dass es schwerfällt, auf diese Anschuldigungen eine ernsthafte Antwort zu geben. Es ist schade zu sehen, wie sich ernsthafte britische Medien auf so ein Niveau herablassen und derartige Meinungen von irgendwelchen Leuten veröffentlichen. Kontakt mit den Produzenten habe man nicht aufgenommen, um auch deren Meinung zu hören.

Dann setzt man mit Humor fort, dass es sehr angenehm ist, von einem so bekannten Medium wie „The Times“ erwähnt zu werden und zu lesen, dass man mit diesem Zeichentrickfilm Einfluss auf die Weltpolitik nimmt.

Die Zeichentrickfilmserie ist sehr erfolgreich und bringt so viel Geld ein, dass man keinerlei staatlicher Fördergelder bedarf – so die Produzenten abschließend.

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Großbritannien, Massenmedien

   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 19. November 2018 00:16:41

Da hätte ich doch einen Vorschlag.
Sollen die Produzenten von Mascha und Mischa doch diesen Blödsinn als Vorlage für ein Filmchen nehmen, wo entweder Mascha oder Mischa dem/der anderen diese Geschichte von einem verwirrten Professor von einer fernen seltsamen Insel hinter einem weiten Meer als ein unglaubliches Märchen erzählt.
Ich könnte mir vorstellen, daß die britischen Inselaffen begreifen, daß sie geschickt durch den Kakao gezogen worden sind. In den ganz bestimmt einsetzenden medialen Reaktionen darauf kann dann mit Klartext auf den sich ausbreitenden russophoben Virus in Britannien hingewiesen werden.
Es kann doch nicht so weiter gehen, daß diese hirngeschädigten Halbintellektuellen ihre geistesgestörten Kälber ungestraft austreiben dürfen.

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