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Oppositionspresse greift Reputation des Kaliningrader Gouverneurs an

Mo, 30 Jan 2017 ... mit deutschem Akzent


Oppositionspresse greift Reputation des Kaliningrader Gouverneurs an

Seit seinem Amtsantritt im Oktober 2016 sieht sich der jüngste Gouverneur der Russischen Föderation einer außerordentlich kritischen Aufmerksamkeit der Kaliningrader Oppositionsmedien ausgesetzt. Jetzt nutzte das Regionalportal „rugrad.eu“ die Abwesenheit des Gouverneurs, um in der Nacht zum Freitag einen Beitrag zu veröffentlichen, in dem der Gouverneur des Plagiats seiner Dissertation beschuldigt wird.

Anton Andrejewitsch Alichanow ist zu uns nach Kaliningrad im Oktober 2015 gekommen. Man hatte den damaligen Gouverneur Nikolai Zukanow nach seinem Wahlsieg gebeten, den jungen Mann zu sich in die Regierung zu nehmen und auch gleich empfohlen, ihm die Funktionen eines Vizegouverneurs anzuvertrauen. Alle haben dies in Kaliningrad zur Kenntnis genommen und wenig Fragen gestellt. Wer kann Moskau schon einen Wunsch abschlagen! Ein Jahr hat man den jungen Mann weder besonders gelobt und auch nicht kritisiert. Er war da, machte seine Arbeit, trat nicht besonders in Erscheinung und das war es dann auch schon.

Dann kamen plötzlich föderale Personalveränderungen im Juni 2016 im großen Stil und Putin hatte den gerade erst im September 2015 gewählten Gouverneur Nikolai Zukanow gebeten, doch seine reichhaltigen Führungserfahrungen zukünftig in St. Petersburg als sein Bevollmächtigter für die Nord-West-Region einzusetzen. Ein Aufatmen ging durch die Kaliningrader Gesellschaft und alle schienen glücklich, endlich diesen ungeliebten Gouverneur auf so elegante Art losgeworden zu sein.

Dann wurde, völlig unerwartet, der Kaliningrader FSB-Chef als neuer Gouverneur eingesetzt. Er war auch erst im Mai 2015 zu uns nach Kaliningrad gekommen und das er jetzt Gouverneur wurde … nein, damit hatte niemand gerechnet. Der neue Gouverneur Jewgeni Sinitschew kehrte von seiner Gouverneurs-Ernennung aus Moskau zurück und rief für den nächsten Tag die Duma und Regierung zusammen, um sich vorzustellen.

Und ab diesem Moment begannen die Anfeindungen bestimmter Kaliningrader Medien. Dabei handelte es sich um Medien, die auch schon seinen Vorgänger Zukanow angefeindet und regelrecht bekämpft hatten. Während die Angriffe der Oppositionsmedien gegen Zukanow begründet waren, so war nicht zu verstehen, warum man dem neuen Gouverneur von der ersten Minute seines Amtsantritts das Leben schwermachte. Es war ein Trauerspiel, dies alles zu beobachten. Der FSB-Gouverneur Sinitschew blieb dann auch nicht lange und bat den russischen Präsidenten nach zwei Monaten, ihn aus persönlichen Gründen nach Moskau zu versetzen. Dieser Bitte kam Putin nach und beförderte ihn bei der Gelegenheit gleich zum stellvertretenden FSB-Chef der Russischen Föderation.

Zu aller Überraschung wurde dann Anton Andrejewitsch Alichanow, der unter Jewgeni Sinitschew zum Premierminister avancierte, durch Putin zum Gouverneur ernannt – und dies wenige Tage nach seinem 30. Geburtstag, dem Mindestalter, um in Russland Gouverneur werden zu können. Er ist somit der jüngste Gouverneur in der russischen Geschichte.


Grafik: Gouverneure des Kaliningrader Gebietes in der neueren russischen Geschichte

Kaum zurück aus Moskau begann sich die Oppositionspresse auf ihn einzuschießen. Alichanow hatte überhaupt noch nichts getan, weder etwas Gutes, noch etwas Schlechtes und trotzdem wurde jeder Schritt kritisiert, jede Äußerung ins Lächerliche gezogen. In Facebook wurde in einem Ton über ihn und die Regierung gesprochen, dass ich glücklich war, dass nur sehr wenige Deutsche Russisch verstehen und uns somit nicht beschuldigen konnten, welche politische Dreckskultur unterhalb der Gürtellinie wir denn hier in Kaliningrad pflegen.  

Alichanow durchlebte eine schwierige Zeit und ich machte mir Gedanken, ob ein derart junger Mann, mit doch relativ geringen politischen Erfahrungen, stark genug ist, diesen öffentlichen Schmäh auszuhalten. Man versicherte mir, dass er einen starken Rücken habe.

Nun wird aber dieser starke Rücken einer ziemlichen Belastungsprobe ausgesetzt, denn in der Nacht vom Donnerstag zum Freitag vergangener Woche, ungefähr um 2:30 Uhr, veröffentlichte das Regionalportal „rugrad.eu“ einen Artikel, in dem der Gouverneur beschuldigt wird, für seine Kandidaten-Dissertation Plagiate verwendet zu haben. Außerdem schätzt der Chefredakteur Wadim Chlebnikow ein, das diese Dissertation wenig Anspruch auf eine wirkliche wissenschaftliche Leistung erheben kann.

Der Gouverneur befand sich zu dieser Zeit in Deutschland auf einer Präsentationsreise und um die Zeit der Veröffentlichung lag er mit großer Sicherheit im Bett und hatte sich von den wenig erfolgreichen Gesprächen mit BMW in München erholt, um am Freitag für seinen Auftritt vor deutschen Unternehmern in Berlin fit zu sein. Der Zeitpunkt war also gut gewählt, damit sich die angegriffene Person nicht sofort effektiv wehren kann. Unter sauberem Oppositionsjournalismus verstehe ich persönlich etwas anderes. Ich habe in den letzten Monaten den Eindruck gewonnen, als ob die Kaliningrader Oppositionspresse einfach nur Angst hatte, das ihr mit dem Weggang von Nikolai Zukanow auch der Feind abhanden kommt und so erklärte man eben alle Gouverneure zu Feinden, denn irgendwie muss man ja die Leser bei Laune halten, wenn man Geld mit seinem Portal verdienen will.

Kommen wir aber zu dem Beitrag von „rugrad.eu“, der vom führenden Oppositionsportal „newkaliningrad“ zwar nicht zitiert, aber in einem ergänzenden Artikel erwähnt wurde. Alle anderen Medien schweigen.

Screenshot: Titelaufmachung von „rugrad.eu“
 
Der Beitrag beginnt damit, dass der Chefredakteur erwähnt, dass sich der Gouverneur selber als qualifizierter Wirtschaftsfachmann positioniert. Naja, nach zwei Studien an russischen Universitäten, Arbeit im Justizministerium und im Ministerium für Industrie und Handel, hat er wohl das Recht, sich so zu positionieren.

Im weiteren werden dann einige Ansichten des Gouverneurs erwähnt und deren wirtschaftliche Unsinnigkeit – wie Chlebnikow meint. So meint der Gouverneur, dass die Transportsubventionierung für Landtransporte durch Litauen und Weißrussland nicht zielführung sind und nur die genannten Länder durch die Transitgebühren reich mache. Man solle doch lieber diese Gelder verwenden, um den Fährbetrieb auszubauen. Chlebnikow meint nun, dass das Unsinn sei, denn durch Witterungsbedingungen könnten diese Fähren nicht immer einen ununterbrochenen Betrieb garantieren. Und dies gibt ihm Anlass, an den Fähigkeiten des jungen Gouverneurs zu zweifeln.

Um dann aber das wirkliche geistige Niveau des Gouverneurs richtig einschätzen zu können, hat sich Chlebnikow entschlossen, die Dissertation des Gouverneurs zu analysieren, die dieser im Jahre 2012 im zarten Alter von 25 Jahren geschrieben hat. Gleich zu Anfang stellt er fest, dass er nicht gerade wenig Anhaltspunkte gefunden habe, die am hohen professionellen Niveau des Verfassers zweifeln lassen.

Ich werde Sie, liebe Leser, nicht mit den Einzelheiten langweilen, sondern nur kompakt einige Dinge nennen.

Die Kandidaten-Dissertation besteht aus insgesamt 120 Seiten, wovon 70 Seiten durch Chlebnikow als „Einleitung“ charakterisiert werden und als Analyse der Literatur, die der Verfasser verwendet hat. Nur 50 Seiten sind dem eigentlichen Thema gewidmet und stellen eigenes Gedankengut von Alichanow dar. Im weiteren meint Chlebnikow, ist es ihm beim Lesen der Dissertation nicht gelungen für sich festzustellen, worin denn nun eigentlich die wissenschaftliche Leistung dieser Dissertation besteht. All das, was Alichanow in seiner Arbeit empfiehlt, ist einfach und augenscheinlich und stellt nichts neues Wissenschaftliches dar.

Dann findet er drei Absätze in der Dissertation, die Alichanow Wort für Wort von anderen Autoren übernommen hat und wo ein Verweis auf die Autorenurheberschaft in der Literaturübersicht fehlt.

Warum der Chefredakteur Wadim Chlebnikow mit der Veröffentlichung dieser Erkenntnisse nicht bis zur Rückkehr des Gouverneurs gewartet hat, um ihm entsprechende Fragen zu stellen und die Antworten dann, wenn sich das Thema nicht generell erledigt hätte, mit in den Artikel einfließen zu lassen, bleibt wohl das Geheimnis des gewinnorientierten und allseits qualifizierten Chefredakteurs von „rugrad.eu“.

In Abwesenheit des Gouverneurs hat seine Pressesprecherin Waleria Rodina vorläufig geantwortet. Sie meint, dass alle derartigen Äußerungen, die nicht auf der Grundlage von wissenschaftlichen Expertisen, so wie sie in der russischen Gesetzgebung vorgesehen sind, gemacht werden, eine Provokation darstellen und die Ehre des Verfassers verletzen.

Der Kaliningrader Gouverneur reagierte von Berlin aus, wo er sich zu diesem Zeitpunkt noch befand und schrieb ein handschriftliches Gesuch an die „Hohe Attestationskommission beim Ministerium für Bildung und Wissenschaft der Russischen Föderation“ mit der Bitte der Plagiatsprüfung seiner Dissertation. Die Pressesprecherin des Gouverneurs übergab eine Kopie dieser handschriftlichen Erklärung des Gouverneurs an die Redaktion von „rugrad.eu“.

In einem weiteren Beitrag bei „rugrad.eu“ am Freitag wird schon ein klein wenig der Rückwärtsgang eingelegt, denn man teilt dem Leser mit, dass man nicht behauptet habe, dass es Plagiate gäbe, sondern man habe nur geschrieben, dass es Verdachtsmomente für eine nicht korrekte Verwendung von Zitaten gäbe. Gleichzeitig beschwerte sich „rugrad.eu“ darüber, dass der Gouverneur in seinem Gesuch an den „Hohen Rat“ nicht die Veröffentlichungen von „rugrad.eu“ erwähnt habe. Ich glaube, man muss es schon der Ersten Person der Region überlassen, wie er ein Gesuch formuliert, denn er schreibt ja auch den Journalisten nicht vor, wie sie ihre Artikel zu schreiben haben.

Ich gehe davon aus, einfach aus der Erfahrung der Vergangenheit im Zeitraum 2010-2015 und den durch die Oppositionsmedien gezeigten (gerechtfertigten) Aktivitäten gegen den Ex-Gouverneur Nikolai Zukanow, dass dieser Artikel erst der Auftakt zu einer ganzen Reihe weiterer Nachforschungen, Veröffentlichungen, möglicherweise Verleumdungen ist. Interessant wäre zu wissen, wer denn wirklich hinter diesen ganzen Aktivitäten steht, wer denn wirklich will, dass die Kaliningrader Gesellschaft ständig am kochen ist, wer denn will, dass die Führung des Kaliningrader Gebietes schwach ist und sich in den Augen der Bevölkerung diskreditiert.

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Gouverneur, Massenmedien

   Kommentare ( 9 )

Eckart Veröffentlicht: 30. Januar 2017 01:15:49

Die Kaliningrader Gesellschaft sollte sich im Klaren sein, dass sie real auf einer Insel leben. Nördlich und südlich jeweils von politischen sehr russofoben "no go areas" tangiert, und östlich von einem Staat dessen Zukunft absolut unkalkulierbar ist. Bleibt also nur noch die westliche Begrenzung - die Ostsee.

Der Gouverneur Anton Alichanow liegt also mit seiner Einchätzung bezüglich der Prioritätensetzung vollkommen richtig, wenn er seine "Insel Kaliningrad" vorzugsweise auf dem Seeweg versorgen will. - Würde man diesem Versorgungsstrang nicht den erforderlichen Stellenwert geben, so könnten schon kleinste politische Stimmungsschwankungen in der Nachbarschaft sehr ernsthafte Folgen haben.

Hingegen sind Störungen durch Eisbildung auf der Ostsee ein technisch beherrschbares Problem.
Wenn man in Sicherheit und unerpressbar leben will, ist nur dem Weg über die Ostsee der Vorrang einzuräumen.

Im Falle eines worst case, gäbe es ja noch eine Versorgungsmöglichkeit über eine Luftbrücke. Deshalb sollten auch zwei funktionsfähige Flugplätze vorgehalten werden. - Wäre auch aus militärstrategischen Gesichtspunkten nicht ganz unwichtig, denn wer in Frieden leben will, sollte keinen Stimmen vertrauen, die mit geölter Kreidestimme sprechen.

Mir scheint, dass u.a. dieses Regionalportal „rugrad.eu“ einen sehr zweifelhaften Background hat.

.g Radeberger Veröffentlicht: 30. Januar 2017 13:50:39

Eckart
Veröffentlicht: 30. Januar 2017 01:15:49

Ihren Worten kann ich nur zustimmen.
Aber mir ist da noch ein anderer Gedanke gekommen. Gibt es da vielleicht einen anderen "Kandidaten" direkt aus Kaliningrad, den die Opposition auf dem Gouverneurssessel sehen will und deshalb so vehement gegen die bisherigen Gouverneure so vorging und vorgeht, obwohl - außer Zukanov natürlich - noch gar keine Einschätzungen getroffen werden könnten. Uwe hatte da ja mal von einigen selbstbestimmten Anwärtern geschrieben, die sich offensichtlich übergangen fühlen.
Vielleicht wähnt sich aber auch der Chefredakteur Wadim Chlebnikow von „rugrad.eu“ für diese Funktion als den Besten. Er streicht ja seine große berufliche Erfahrung offensichtlich selbst dermaßen heraus, als ob er sich auf dem Silbertablett dem Präsidenten servieren würde. Was der schon alles war und was der so alles kann. Selbst eine Dissertation einzuschätzen, ist eine Kleinigkeit für ihn. Ist das ein toller Hecht?
Aber auch seine Redaktion sollte man mal in Augeschein nehmen, ob da nicht ein Marionettenspieler mit einem Dollar- oder Eurokredit im Hintergrund die Handlung bestimmt und Chlebnikow nur die Puppe ist.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 30. Januar 2017 14:29:08

... ich möchte diesen Überlegungen nicht widersprechen.

Hauke Veröffentlicht: 30. Januar 2017 13:51:39

Die Herrschaften von rugard.eu hätten mal auf Lenin hören sollen.
Sagt der doch, „ lernen, lernen und nochmals lernen“.
Der Gouverneur hat doch seine Hausaufgaben gemacht und aus der Geschichte
der 20er und 30er Jahre gelernt.
Damals war es der Seedienst Ostpreußen, der die einzige, sichere Verbindung zwischen Deutschland und Ostpreußen gewährleistete.
Im Übrigen friert die Ostsee in den Breiten nie so stark zu, dass das Fahrwasser nicht mit Eisbrecher freigehalten werden kann.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 30. Januar 2017 14:23:56

Vor allem ist dieses "Klima" Gift für ausländische Investoren. Das sollten sich die Oppositionsmedien vor Augen führen.

A. Bienenfreund Veröffentlicht: 30. Januar 2017 16:33:55

Ok, dann ist es wohl so, das rugrad.eu den "Filzpilz" nur insoweit unterstützt, wie diese Unterstützung geeignet ist, Chaos zu unterstützen, die Ordnungsstrukturen zu schwächen?! Insofern ist Radebergers Frage nach dem Hintergrung des Portals auch meine. Ist die Domainewahl programmatisch? Ist rugrad.eu
ein weiteres Puzzleteil?

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 30. Januar 2017 16:45:24

...ich kann diese Frage (noch) nicht beantworten.

Gerald Hübner Veröffentlicht: 30. Januar 2017 17:26:48

Keine Ahnung, was der Begriff "Oppositionsmedien" überhaupt und speziell in Kaliningrad aussagen soll. Hier In Deutschland gibt´s eher Mainstream, weniger Oppositonsmedien der Opposition wegen. Auch habe ich nicht wirklich verstanden, was der Herr Khlebnikov eigentlich sagen wollte. So richtig interessieren den Herrn die wirklichen Probleme Kaliningrads und der Menschen dort nicht. Unabhängig davon, ich kann leider nicht erkennen, wem eigentlich das Ganze gehört, bekomme das aber raus, wenn es nur eine Webseite ist. Den Suchlink kann ich hier nicht reinschreiben, glaube ich irgendwo gelesen zu haben. Всем большой привет из Потсдама!

.g Radeberger Veröffentlicht: 31. Januar 2017 05:12:29

Ich möchte hier nicht als Kassandra gelten. Aber ich habe so als Ossi das mitbekommen, als die Polen damals anfingen zu spinnen - natürlich noch als RGW- und Warschauer Vertragsstaat - . Und das war ziemlich früh. Es gab noch die polnische Exilregierung in London und einen polnischen Papst und deren Einflüsse.
Da kam es schon mal vor, und das auch immer öfters, daß Kühlzüge aus der DDR nach der SU in Polen auf Abstellgleise ohne Strom geschoben wurden, bis diese von den Maden fortbewegt wurden. Transporte von der SU in die DDR wurden beschädigt. Straßentransporte durch Polen waren nicht nur wegen des desolaten Straßenwesens nicht mehr möglich.
Die Antwort darauf war der Erweiterungsbau der Eisenbahnstrecken über die CSSR in die Ukraine und die Intensivierung des Fährverkehrs Mukran - Kleipeda. Aus dieser Zeit ist eigentlich bekannt, daß der Fährverkehr ziemlich störungsfrei verlief.
Warum eigentlich nicht störungsfrei von der Oblast Kalinigrad in Richtung Oblast Leningrad und westwärts nach Mukran. Das ist auch für die Litauer und die Polen gesundheitsfördernd. Sie brauchen sich keine Kopfschmerzen mehr zuziehen beim Grübeln, wie sie die Transporte stören könnten.

Kalidom Veröffentlicht: 31. Januar 2017 23:15:09

Das ist ein klarer Fall für den FSB.

Klaus Szelitzki Veröffentlicht: 10. Februar 2017 20:54:00

Ein freundliches Hallo allen Anwesenden.
Zu hier beschriebenem Thema ALICHANOW möchte ich mich ebenfalls mit meinem rein persönlichen Eindruck äußern, denn seit einigen Jahren verfolge ich vielerlei Vorgänge in der einstigen Heimatstadt auf diesem Domizil des Herrn Niemeier mit großem Interesse.
Mein Vergleich zwischen dem frühren Zukanow und dem jetzigen Gouverneur Alichanow stellt sich mir so dar, daß der Junge Mann trotz seiner erst kurzen Amtszeit mit jeder seiner Entscheidungen/Kritiken stets die "wunden Punkte" im Kaliningrader Alltag zielgenau fand und entsprechende Veränderungen zum Wohle der dortigen Einwohner bewirkte, bzw. anstieß. Zukanow machte m.E.ohnehin diverse Vetternwirtschaft. Dem gegenüber sollten Alichanows Kritiker sich sagen lassen, daß sie mit ihren verbalen Verunglimpfungen zur Verbesserung des Lebensalltags ebenfalls keinen Millimeter beigetragen haben! Meine Hochachtung und Bewunderung hat Alchanows Wirken jedenfalls in vollem Umfang.-
Meint Clasius38

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