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„Regionalmacht“ Russland zeigt seine regionale Macht in Russland

So, 06 Mai 2018 ... mit deutschem Akzent


„Regionalmacht“ Russland zeigt seine regionale Macht in Russland

Am Samstag fand das zweite Training zur Militärparade am 9. Mai, anlässlich des Tages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg, statt. Wie bereits beim ersten Training, zeigte die „Regionalmacht“ Russland in Kaliningrad die „lange verheimlichten „Iskander-M“-Raketen“.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie es, angeblich seriösen und immer gut informierten deutschen Medien gelingt, die Unkenntnis der russischen Sprache bei der deutschen Bevölkerung auszunutzen, um die Leser mit schlichtweg falschen Informationen zu versorgen.

So schreibt die „Frankfurter Allgemeine“ am Samstag:

„Nach langer Geheimhaltung hat das russische Militär die Stationierung von Iskander-Raketen in Kaliningrad zugegeben. Sie können atomar bestückt werden – und mit 500 Kilometern Reichweite Warschau, Berlin oder Kopenhagen erreichen.“

Entweder sind die Journalisten der angesehenen deutschen Zeitung blind und taub und beherrschen nicht die russische Sprache und können sich keine Dolmetscher leisten oder sie informieren ihre Leser bewusst falsch.

Russland hat seit dem Jahre 2010, mit einer schon nervenden Penetranz, laut und lauter über alle öffentlichen Medienkanäle informiert, dass man „Iskander-M“ Raketen in Kaliningrad stationieren werde, wenn die USA ihre Raketenstationierungspläne in Europa (Polen, Rumänien, Tschechien, Ungarn) umsetzen. Danach wurden mehrmals „Iskander-Raketen“ zu Übungszwecken nach Kaliningrad verlegt und jedes kleine Kindergartenkind in Kaliningrad hat stolz von diesen Raketen seiner Kindergärtnerin erzählt. Selbst für mich als Ausländer, der sich in militärischen Fragen in seiner Neugier vernünftigerweise zurückhalten sollte, waren alle diese Dinge bekannt. Man musste nur die Regionalzeitungen aufschlagen bzw. im Internet anklicken, um alle Informationen zu bekommen – vorausgesetzt, man beherrscht die russische Sprache.

Deshalb kann man den Beitrag der „Frankfurter Allgemeinen“ einfach nur als Verdummung seiner deutschen Leser bewerten, wenn sie schreibt:

„Die russischen Streitkräfte haben nach langem Versteckspiel die Stationierung von Iskander-Raketen in der westlichen Ostsee-Exklave Kaliningrad (früher Königsberg) bestätigt. Die Stationierung meldete die Agentur Interfax am Freitag unter Berufung auf einen Militärsprecher. Die atomar bestückbaren Iskander-M-Raketen mit 500 Kilometer Reichweite können Warschau, Berlin oder Kopenhagen erreichen.“

Und dann bezieht sich die „Frankfurter Allgemeine“ auf eine Meldung von „Interfax“, wonach: (Zitat)

„Bei einer nächtlichen Probe für die Militärparade am 9. Mai seien die auf schweren Lastwagen montierten Raketen bereits in Kaliningrad zu sehen gewesen“.

Vielleicht hätte die „Frankfurter Allgemeine“ einfach nur das regionale Internetportal „Kaliningrad-Domizil“ anklicken sollen, denn hier gab es einen kostenlosen Film über das erste Training zur Militärparade und es waren natürlich auch die „Iskander-M“ zu sehen – wobei, die Raketen selber sind natürlich nicht zu sehen… die sind gut verpackt in einem Container (ohne Glasscheiben).

Weiterhin schreibt die „Frankfurter Allgemeine“:

„Die Stationierung des Waffensystems in Kaliningrad – dem westlichen Vorposten Russlands – war als Moskauer Reaktion auf die Verlegung von vier Nato-Bataillonen in die baltischen Staaten und nach Polen 2017 erwartet worden.“

Auch das ist schlichtweg falsch, denn die paar Bataillone der NATO, darüber sind sich alle Militärs in Ost, West, Süd und Nord einig, haben eher eine symbolische Bedeutung und sind kein Ziel für die teuren „Iskander-M“. Für die Vernichtung dieser Bataillone verfügt die russische Armee über andere Waffen – falls dies denn nötig sein sollte.

Erst zum Schluss des Artikels schreibt die „Frankfurter Allgemeine“:

„Iskander-Raketen waren auch früher in Kaliningrad gesichtet worden, waren aber nicht dauerhaft dort aufgestellt gewesen.“

Und damit widerspricht sich die „Frankfurter Allgemeine“ doch selber. Denn wie kann das russische Militär Raketenstationierungen geheimhalten und deren Existenz in Kaliningrad bestreiten, wenn doch alle Welt diese Raketen schon gesehen hat?

Und man hat sogar herausgefunden, dass diese Raketen in Tschernjachowsk stationiert worden sind. Hier handelt es sich um eine Kreisstadt, genau im Zentrum des Kaliningrader Gebietes. Warum die NATO für diese Erkenntnis erst ihre Geheimdienste einsetzen musste ist unklar. Sie hätten einfach nur den Artikel von „Kaliningrad-Domizil“ vom 3. Februar 2018 lesen müssen, in dem der Stationierungsort genannt wurde. „Kaliningrad-Domizil“ konnte diesen Stationierungsort nennen, weil er in allen russischen Zeitungen veröffentlich worden ist und Russland daraus überhaupt kein Geheimnis macht.

Am gestrigen Samstag hat das zweite Training für die bevorstehende Militärparade in Kaliningrad stattgefunden. Auch hier wurden wieder die „Iskander-M“ gezeigt. „Kaliningrad-Domizil“ war vor Ort und hat für die deutschen Leser einen Kurzfilm über die gezeigten „Iskander-M“ erstellt.

Uwe Niemeier

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Massenmedien, Militär

   Kommentare ( 2 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 6. Mai 2018 02:05:53

" ...oder sie informieren ihre Leser bewusst falsch."

Uwe, genau das ist es. Und nichts anderes. Und wenn man diese Bagage dann beim richtigen Namen (Lügenpresse ) nennt, dann heulen sie herum und beschimpfen alle anderen, die diesen Propagandadreck nicht glauben und widersprechen als Ultrarechte, Rechtspopulisten und Nazis, als ob sie nicht wüßten, daß sie selbst die Abscheulichkeiten in Person und nicht viel anders als dieser widerliche Hinkefuß von damals sind.

boromeus Veröffentlicht: 6. Mai 2018 09:08:50

"deutschen Zeitung blind und taub"Ja das liegt auch an unserer Ex sozialistischen FDJ Funktionärin,die in den letzten Jahren eine gleichgeschaltete Presse und ein Staatsfernsehen geschaffen hat,in dem nur nur regierungstreue Meldung verbreitet werden .Wer anderes sagt oder schreibt ist ein Putinversteher oder schlimmer noch Reichsbürger und Neonazi.Art.5 GG.?Meinungsfreiheit?Hahaha.Geltungsbereich GG?1990 durch James Baker USA bei 2+4 Verhandlung abgeschafft.
Diktatorische Methoden!Hatten wir alles schon mal.Wen wunderts also?Es gibt nur noch 3-4 grosse Agenturen.Was die verbreiten ist heute die neue Wahrheit.Oder glauben Sie ,dass heute noch ein einziger sog.Journalist diese Meldungen auf Wahrheitsgehalt prüft,kann,oder darf?Wer nicht das schreibt was von "oben " "befohlen " wird ,der ist seinen Job los.Hat sich also nicht viel verändert in den letzten 80 Jahren.Und so lange man das Volk mit Brot und Spielen beschäftigt, hinterfragt das auch keiner.So ist das auch gewollt.Genauso !!

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