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Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge – Fürsorge oder Vorsorge?

Do, 14 Dez 2017 ... mit deutschem Akzent


Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge – Fürsorge oder Vorsorge?

Der Volksbund wurde im Dezember 1919, ein Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, gegründet. Ununterbrochen arbeitete er seit dieser Zeit, ungeachtet aller politischen Veränderungen in Deutschland, an der Aufgabe, den toten Opfern der deutschen Politik, im Ausland eine endgültige, ehrenhafte, fürsorgliche Ruhestätte zu geben. Analysiert man aber die Arbeit der deutschen Organisation, kann man auch zu dem Schluss kommen, dass der Volksbund vorsorgliche Aufgaben erfüllt.

Sie erinnern sich sicherlich an meinen Artikel, der am 11.12.2017 erschienen ist:  

Ich berichtete über die Arbeit des „Volksbundes“ bei der Exhumierung verstümmelter sterblicher Überreste deutscher Soldaten in Cherson (Ukraine). Durch das russische Fernsehen wurden hierzu erschreckende Informationen verbreitet. Es muss alles unternommen werden, um im Interesse des Ansehens der deutschen humanitären Organisation, aber auch des deutschen Staates, mögliche Manipulationen in diesem Beitrag aufzudecken oder auszuschließen.

Im Rahmen der Aufbereitung des Beitrages der russischen Medien, stieß ich wieder auf Hinweise, dass sich der Volksbund nicht nur mit der Exhumierung toter deutscher Soldaten beschäftigt, sondern auch mit Politik. Gut, es ist nicht das erste Mal, dass diese deutsche Organisation ihre Tätigkeit deutschen politischen Interessen unterordnet, wie die Zeit von 1933-1945 zeigt. Deshalb sollte es eigentlich auch nicht verwundern, dass man Veranstaltungen, wie den „Volkstrauertag 2017“ nutzt, um Politik zu machen – geschickte deutsche Politik, die in Russland einen politischen Skandal hervorrief und die beweist, dass entweder der Volksbund keine Ahnung hat zu ethischen, moralischen, politischen Befindlichkeiten in Russland oder genau umgekehrt – man hat Ahnung und will bewusst provozieren und Russland reizen.

Was in diesem Fall zutrifft weiß ich (noch) nicht. Aber versuchen wir gemeinsam einige Überlegungen; um niemandem ungerechtfertigt Unrecht zu tun.

Nach dem „Volkstrauertag“ ist vor dem „Volkstrauertag“ – mit anderen Worten, man bereitet die Feierlichkeiten zu diesem Gedenktag rechtzeitig vor und überlegt sich Konzepte zu dessen Gestaltung. Im Sommer 2017 erfuhren Schüler aus dem russischen Neu-Urengoi, dass man sie in den Bundestag einladen will, damit sie an der Gestaltung der Feierlichkeiten teilnehmen. Der Grundgedanke bestand darin, dass russische Schüler über das Schicksal deutscher Soldaten in sowjetischer Gefangenschaft berichten sollten und deutsche Schüler über das Schicksal sowjetischer Soldaten in deutscher Gefangenschaft.

Also, wenn Sie mich fragen, ist mir nicht ganz klar, warum nur russische Kinder über deutsche Kriegsgefangene berichten sollten? Gab es nicht auch deutsche Kriegsgefangene in anderen Ländern? Drei russische SchülerInnen (Nikolai und zwei Mädchen) aus Neu-Urengoi wurden ausgewählt. Warum? Warum wurde kein Schüler aus der Ukraine, aus Polen, Tschechien, Litauen, Frankreich, England oder den USA eingeladen, um vor dem Bundestag zu sprechen?

Der Skandal wurde durch Nikolai D. ausgelöst (in den russischen Medien wird der Nachname schon nicht mehr genannt), der in seinem rund Zwei-Minuten-Beitrag das Schicksal der „unschuldigen deutschen Soldaten“ bedauerte. Es stellte sich heraus, das er ursprünglich einen Beitrag über 7-8 Minuten erarbeitet hatte, aber ihn kurzfristig kürzen musste. Warum hat man den russischen Kindern nicht bereits im Sommer 2017 gesagt, dass sie nur zwei Minuten Redezeit haben? Die Mutter von Nikolai war geschockt, als sie den Auftritt ihres Sohnes sah und meinte, dass nach der Kürzung der Rede, diese einen völlig anderen Sinn erhalten hat.

Also, wenn Sie mich fragen, ist hier ein Höchstmaß an Verantwortungslosigkeit, sowohl von deutscher, wie aber auch von russischer Seite, an den Tag gelegt worden. Wie kann man einen 16jährigen ohne Begleitung nach Deutschland in den Bundestag entsenden? Und warum hat der „Volksbund“, als Organisator dieser Festveranstaltung, nicht dafür gesorgt, dass dem Jungen eine fachliche Beratung z.B. aus der russischen Botschaft in Berlin oder dem Kultur- und Geschäftszentrum in Berlin, zur Seite gestellt wird, als man ihn aufforderte seinen Beitrag um 75 Prozent zu kürzen? Oder hat der Junge vielleicht gar nicht selber gekürzt, sondern „Gute Deutsche“ haben dies fürsorglich und vorsorglich für ihn getan?

Foto: Neu-Urengoi, heimliche Gas-Hauptstadt Russlands und Partnerstadt von Kassel
 
Die nächste Überlegung ist, warum ausschließlich Schüler aus Neu-Urengoi, der nichtoffiziellen „Gas-Hauptstadt“ Russlands, ausgewählt worden sind – auch hier hätte man doch differenzieren können. Lager für deutsche Kriegsgefangene gab es an vielen Stellen in der ehemaligen Sowjetunion oder dem heutigen Russland. Hierfür habe ich vielleicht eine Erklärung, wenn auch eine dürftige, gefunden. Der „Volksbund“ hat seinen Hauptsitz in der Stadt Kassel und die Stadt Kassel hat einen Partnerschaftsvertrag mit der Stadt Neu-Urengoi.
 
Also, wenn Sie mich fragen, … es ist wirklich eine dürftige Erklärung meinerseits. Warum hat man keinen Schüler aus St. Petersburg ausgewählt, wo deutsche Soldaten in Kriegsgefangenschaft geraten waren, die drei Jahre lang die Bevölkerung der Stadt ausgehungert hatten? Vermutlich wären die bedauernden Worte über die „armen unschuldigen deutschen Soldaten“ anders ausgefallen, als bei „Kolja aus Urengoi“. Warum hat man keinen Schüler aus Kaliningrad ausgewählt? Hier gibt es eine Vertretung des „Volksbundes“. Hier gibt es ein deutsches Generalkonsulat, welches bei der Vorbereitung hätte helfen können. Hier gibt es zehn deutsche Soldatenfriedhöfe und hier gab es die ersten Kriegsgefangenenlager für deutsche Soldaten auf deutschem Boden. Und es gibt sehr viele Städtepartnerschaften mit Deutschland. Also! Welche Überlegungen lagen dem Auswahlverfahren zugrunde?
 
Also, wenn Sie mich fragen, so habe ich natürlich wieder eine Erklärung dafür, warum keine Schüler aus Kaliningrad ausgewählt worden sind. Es gab zu viele Skandale in Kaliningrad seit 2014, in denen das deutsche Auswärtige Amt, das deutsche Generalkonsulat, deutsche NGO verwickelt waren und die Situation rund um „Deutschland und die Deutschen“ empfinde ich als „sehr angespannt“ in Kaliningrad. Und wenn man unterstellt, dass der „Volksbund“ bewusst den Auftritt von „Kolja aus Urengoi“ geplant (provoziert) hat, so reicht meine Phantasie gegenwärtig nicht aus, mir vorzustellen, was passiert wäre, wenn „Kolja aus Kaliningrad“ gekommen wäre. Vielleicht hat der „Volksbund“ in Kaliningrad auch andere Pläne und Absichten, fühlt sich nicht nur zuständig für die „Fürsorge“ sondern beitreibt auch „Vorsorge“ in den ehemaligen deutschen Ostgebieten und benötigt dafür jetzt eine beruhigte Situation in Kaliningrad, möchte nicht im Zentrum der negativen Aufmerksamkeit stehen? Ehrlich, ich weiß es nicht, werde aber versuchen, in einem weiteren Beitrag Antwort auf diese Frage zu finden. Ich möchte wissen, ob die „Guten Deutschen“ Fürsorge oder Vorsorge in Ex-Ostpreußen betreiben.
 
Und dann gibt es noch einen kleinen Moment im Auftritt von Kolja vor dem Bundestag. Also, wenn Sie mich fragen, … natürlich höre ich manchmal die Flöhe husten und überbewerte bestimmte Dinge, bin zu kritisch gegenüber Deutschland eingestellt. Und sicherlich ist es auch hier der Fall, aber es gibt mir schon zu denken, warum ausgerechnet beim Auftritt von „Kolja aus Urengoi“ die Simultanübersetzungsanlage nicht funktionierte. Sie funktionierte nur für die Abgeordneten, die zu den Ohrhörern griffen. Allerdings griffen nicht alle zu den Ohrhörern. Ich hatte den Eindruck, als ob diese Personen entweder sehr gut Russisch verstehen oder den Auftritt von Nikolai schon kannten. Der deutsche Zuschauer am Fernseher konnte nicht verstehen, was Kolja sagte. Zufall? Beim Auftritt der beiden russischen Mädels funktionierte dann wieder alles.
 
Screenshot: Aufzeichnung der Gedenkfeier im Deutschen Bundestag
 
Aber, was macht es für einen Sinn, wenn Deutsche nichts verstehen? Sollte verhindert werden, dass auch Deutsche sich über den Inhalt des Auftritts empören und Fragen in Deutschland aufwerfen über die Verantwortlichkeit? War also der Auftritt speziell nur für Russland vorgesehen – um den Bären im Osten zu reizen? Wenn ich das einfach mal so behaupte, macht auch die nächste Überlegung Sinn.
 
Vielleicht habe ich nicht aufmerksam genug im Internet gesucht, aber ich habe keine Informationen im deutschsprachigen Netz gefunden, wo über den Zwischenfall im Bundestag und die russische Empörung berichtet wurde – außer einem Artikel vom „Tagespiegel“ vom 22.11.2017, der natürlich das Verhalten von „Kolja aus Urengoi“ rechtfertigt. Warum aber berichten andere Medien nicht? Ich konstatiere: Kollektives Schweigen deutscher Medien – also der Medien, die sich sonst auf jeden Pubs stürzen, der in Russland zum Himmel stinkt.
 
Kommen wir nochmal auf den Auftritt der drei russischen SchülerInnen vor dem Bundestag zurück. So, wie die Kinder sprechen, so wie sie sich ausdrücken, hört sich das, was sie sagen, gar nicht kindisch, jugendlich an – also so, wie man in diesem Alter von 16 Jahren normalerweise formuliert und spricht.
 
Der in Russland sehr bekannte TV-Journalist und Regisseur vieler bekannter Filme, Nikita Michalkow, hat den Auftritt analysiert und zeigt in einem Beitrag auf seinem youtube-Kanal (ab min 18:00), das auch er seine Zweifel hat, ob die Kinder oder deren russische Eltern oder deren russische Lehrer diese Texte, die, dass sei noch hervorgehoben, bei allen drei SchülerInnen sehr identisch sind, selber geschrieben haben. Er vermutet, dass diese Texte einen deutschen Autor haben, dann ins Russische übersetzt und den Kindern in die Hand gedrückt worden sind, um sie im Bundestag vorzutragen. Mit anderen Worten: russische Kinder plappern nach, was Deutsche ihnen vorschreiben?
 
Aber über welche Deutsche sprechen wir?
 


Screenshot: Nikita Michalkow erklärt Hintergründe zum Auftritt russischer SchülerInnen vor dem Deutschen Bundestag auf seinem youtube-Kanal

Wie Nikita Michalkow zu berichten weiß, hat sich aber nicht nur der „Volksbund“ mit der Vorbereitung der Kinder beschäftigt. Es stellte sich heraus, dass es in Deutschland eine „Friedrich-Ebert-Stiftung“ gibt. Dies ist eine, der SPD nahestehende Einrichtung, die international tätig ist. Gut, sie ist nicht mehr überall auf der Welt tätig, denn in Weißrussland ist sie verboten und vor rund 15 Jahren gab es in der Türkei einen Prozess gegen Mitarbeiter der Stiftung, weil diese als BND-Mitarbeiter enttarnt worden sind – so teilt Michalkow es den russischen Zuschauern mit. Und diese Stiftung, die dem BND anscheinend nahe steht, hat einen Preis eben dem Gymnasium ausgelobt, in dem Nikolai Schüler ist. Der Preis war zweckgebunden „… für die Erforschung der Geschichte des Zweiten Weltkrieges“. Interessant! Und, bei all der Unordnung, die es gegenwärtig noch im russischen Schul- und Bildungswesen gibt, kommt mir der Spruch in den Sinn: „Des Brot ich ess, des Lied ich sing.“ Damit erklärt sich dann letztendlich auch die Arbeit der Staatsanwaltschaft und die Einleitung von Untersuchungen gegen die Führung des Gymnasiums.

Bereits als ich das erste Mal, am 22. November 2017, über diesen Fall unter dem Titel

Volkstrauertag 2017 in Deutschland löst politischen Skandal in Russland aus

berichtet hatte, stieß ich bei einem Teil meiner deutschen  Leser auf Unverständnis. Diese betrachteten den Beitrag des russischen Jungen als völlig normal, als positiven Beitrag zur Aussöhnung. Auch wollten einige von einer negativen Rolle der Wehrmacht nichts lesen. Und gerade an diesem Beispiel kann man die unterschiedliche Mentalität zwischen Russen und Deutschen erkennen, die die Ereignisse in der Zeit des Zweiten Weltkrieges und die Rolle der Wehrmacht mit ihren „unschuldigen und friedliebenden Soldaten“ völlig unterschiedlich sehen. Auch ich habe manchmal Schwierigkeiten, mich in die russische Seele, in die russische Mentalität, in die russischen Gedankengänge hineinzuversetzen, obwohl ich nun schon fast 30 Jahre in diesem Land lebe. Vielleicht, liebe Leser, haben Sie den Wunsch, sich mit den Überlegungen eines russischen Journalisten vertraut zu machen, der sich zu „Kolja aus Urengoi“ äußert, um zu verstehen, warum der Auftritt des Jungen eine derartige Welle der Empörung in Russland ausgelöst hat. Ich empfehle Ihnen diesen Artikel – Internetübersetzungsprogramme helfen bestimmt, nicht nur den Inhalt des Artikels, sondern auch die Gefühle der Russen in dieser Frage zu verstehen:

Foto: Titelaufmachung „Sie wollten Frieden“ von Andrej Margelow
 
Natürlich hat der „Volksbund“ auch Kenntnis davon, welche Schwierigkeiten der „Bub aus Urengoi“ nach dem Auftritt im Bundestag hatte. Hat man dem Jungen geholfen? Dieser befindet sich vermutlich in einer psychischen und psychologischen Ausnahmesituation und bedarf Betreuung – nicht nur von seinen Eltern. Hat man mit russischen Stellen Kontakt aufgenommen, um die Angelegenheit „in Frieden“ zu klären? Mir ist nichts bekannt – gut, ich kann aber auch nicht alles wissen. Schön wäre es, wenn der Volksbund sich dazu öffentlich äußert. Es wäre nicht gut zu schweigen, so wie man es gegenwärtig zu den merkwürdigen Exhumierungen deutscher Soldaten in Cherson tut.
 
Also, wenn Sie mich fragen, ist der „Volksbund“ einerseits eine sehr wertvolle humanitäre deutsche Organisation, aber andererseits auch eine deutsche Organisation, die viele Fragen aufwirft. Schauen wir mal, ob ich in meinem nächsten Beitrag Antworten auf einige dieser Fragen finde, insbesondere, was die Arbeit des Volksbundes in Kaliningrad anbelangt.

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Deutsches, Föderales, Gesellschaft

   Kommentare ( 6 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 14. Dezember 2017 03:22:01

"Rede im Bundestag
Deutschlehrerin von russischem Gymnasiasten droht offenbar Entlassung
Mit seiner Rede im Bundestag über deutsche Kriegsgefangene sorgte der Schüler Nikolaj für Empörung in Russland. Das hat nun Konsequenzen.

© Saima Altunkaya Von Christina Hebel, Moskau"

Spiegel online vom 13.12.2017 14.59 Uhr

Vielleicht hilft es weiter? Aber Vorsicht, es ist vom Spiegel, der einmal ein renomiertes Magazin - war - !

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 14. Dezember 2017 11:17:02

Das Russen fast 80 Jahre nach dem Krieg immer noch gerne eine Paranoia entwickeln, wenn es zu deutsch wird lässt sich durch die Politik nicht lösen, möglicherweise sollte man dazu besser einen guten Arzt konsultieren.

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 14. Dezember 2017 13:31:31

... es ist manchmal für einen Deutschen unangenehm lesen zu müssen, dass nicht alles was Deutschland und seine "Gesandten" in der Welt machen, in anderen Ländern auf Verständnis stößt. Freuen Sie sich schon jetzt auf den Teil 3 dieser Berichterstattung.

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 14. Dezember 2017 20:15:28

Karsten-Wilhelm Paulsen
Veröffentlicht: 14. Dezember 2017 11:17:02
Wo sehen Sie denn da eine Paranoia? Ich habe da andere Beispiele, die nicht auf solcher Geschichte beruhen, aber derzeit hoch gehandelt werden. Wo eigentlich jeder Psychiater sagen würde, jetzt ganz schnell in die Plastetüte tief ein- und ausatmen, damit dem Blut wieder Kohlendioxid zugeführt wird und das nicht in Schnappatmung ausartet.

A. Bienenfreund Veröffentlicht: 15. Dezember 2017 12:22:59

"Vorfeldorganisation deutscher Aussenpolitik" werden solche Organisationen und Institute genannt und entsprechend aus den Korridoren des Aussenamtes gefördert und auch gelenkt. Goetheinstitut und DAI sind direkt dort angebunden, andere wie eben dieser "Volksbund" ehr indirekt, indem man zB Personal an die "richtige" Stelle fördert oder auch das Geld dorthin üppig hinfliessen lässt, wo man gerne Augen, Ohren und Hände haben möchte. Und wenn sich dann auf der Gegenseite, wie hier in N.Urengoi, Menschen finden, die auch gerne Geld ausgeben (oder auch nur einnehmen) wollen, hat man dann schnell auch einheimische Augen und Ohren. Für die, die das Geld geben, eine praktische Sache, für die, dies bekommen, auch - nur die dann davon betroffenen finden es irgendwann doof. Zurecht!

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 19. Dezember 2017 12:44:25

Es soll ja in einem gut verborgenen Waldstück nahe der Kalinigrader Grenze ein unterirdisches Panzerdepot mit noch ca. 250 Tiger I und 89 Panther Panzern der Waffen SS existieren. Die SS Brigaden sind aus Altersgründen inzwischen ausgeschieden und wurden vollständig durch Mitarbeiter der deutschen Kriegsgräberfürsorge ersetzt. Sie warten stündlich auf ihren Einsatzbefehl.

Karsten-Wilhelm Paulsen Veröffentlicht: 21. Dezember 2017 11:45:40

Inzwischen ist die Geschicht des Kolja im Bundestag auch in den deutschen Nachrichten angekommen. Der arme Kerl, ich gehe davon aus das der Junge selbst keine bösen Absichten hegte, egal er wir das schon bereuen. Kurz zusammengefasst ist man hier folgender Meinung: Die Schule des Kolja wird von Gazprom gesponsort, Gazprom ist mit der deutschen Wintershall verschwistert, in Gazprom sitzt der ehemalige Bundeskanzler Schröder, der Junge und einer der Verantwortlichen hat Ukrainische Wurzeln, insgesamt also, wenn man es so drehen will, eine explosive Mischung.

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