Kaliningrad ist mehr als Kaliningrad – Hitze treibt Kaliningrader und Gäste aus der Stadt

Kaliningrad ist mehr als Kaliningrad – Hitze treibt Kaliningrader und Gäste aus der Stadt
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Eine anormale Hitze liegt gegenwärtig über dem Kaliningrader Gebiet. Wer kann, verlässt die Stadt und begibt sich nach Svetlogorsk, Selenogradsk, Pionersk oder auch nach Jantarny. Dort herrscht zwar die gleiche Hitze, aber man kann sich in die Ostsee stürzen. Und das tun gegenwärtig sehr viele Kaliningrader und ihre Gäste.

Es ist schon angenehm zu beobachten, wie sich die touristische Infrastruktur im Kaliningrader Gebiet entwickelt, obwohl vieles sicherlich nicht in dem Tempo vorangeht, wie man es sich wünschen würde. Im besonderen Zentrum der Aufmerksamkeit stehen natürlich die Ostseestädtchen, deren Besucheranzahl sichtbar von Jahr zu Jahr zunimmt.

Während für viele Touristen Svetlogorsk und Selenogradsk schon ein selbstverständlicher Begriff für Erholung im Kaliningrader Gebiet waren, schiebt sich der kleine, gemütliche Ort Jantarny immer mehr in den Vordergrund.

Während die rein badetechnische Infrastruktur bereits sehr gut entwickelt ist, fehlen in dem Städtchen selber noch die kleinen Cafés und Restaurants. Verhungern tut natürlich niemand, aber das dortige Entwicklungspotential ist sehr groß.

In der Stadt selber sieht man auch Entwicklungen. Häuser werden gebaut und instandgesetzt, aber auch hier wünscht man sich ein wesentlich höheres Tempo, denn, dass diese Stadt das Potential hat, zum gemütlichsten Tourismusstädtchen des Gebietes zu werden, sieht man auch heute bereits.

Vielleicht nutzen Sie Ihren nächsten Besuch im Kaliningrader Gebiet, um hierin einen Abstecher zu machen. Es verbleiben nur noch wenige Tage, bis die russische Föderalregierung die gesetzlichen Festlegungen zum Elektronischen Visum für das Kaliningrader Gebiet veröffentlicht. Dann können Interessierte, defacto visafrei, innerhalb von drei Kalendertagen die Einreisegenehmigung erhalten.

Kommentare ( 4 )

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 12. Juni 2019 16:55 pm

    [...aber man kann sich in die Ostsee stürzen.]

    ...dazu sind wir doch noch zu jung, Herr Niemeier! Ich bevorzuge vorerst noch den heimischen Salza-Stausee. Diesen umgibt eine der schönsten und freundlichsten Regionen, mitten in herrlicher Natur. Das Gösser um 2 EUR ist ein Geschenk und (beinahe) überall sind Freunde und glückliche Touristen...

    PS: Mein nächstes Visum soll demnächst kommen und gilt 3 Monate lang :-) Die Ostsee kann geduldig warten. Ich wünsche Ihnen eine gute Erholung - trinken nicht vergessen!

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 12. Juni 2019 17:42

      ... danke für die Erinnerung ... also mit dem Trinken, meine ich ... habe gerade 1,5 Liter frisch gezaptes Bier gekauft. Da in Russland geteilt wird, steht mir nur ein Drittel zu ...

  • boromeus

    Veröffentlicht: 12. Juni 2019 19:20 pm

    "Während für viele Touristen Svetlogorsk und Selenogradsk schon ein selbstverständlicher Begriff für Erholung."Mal abgesehen von den wie aus den Boden sprießenden Neubaukatakomben ,die am Ortseingang des s.g. Kurortes aus der Erde wachsen oder den 4 grossen Hotelruinen im Ort.Oder die Hotel-Brandruine Moskauer Immobilieninvestoren, direkt am Meer ,denen man bis heute kein Fertigstellen der Immobilie entlocken konnten.Auch für die ehemalige deutsche Ruine mitten im Ort ,die man schon gegen herabstürzenden Trümmer sichern musste.Vom Trödler im Zentrum ,der den NS."Völkischen Beobachter" im Schaufenster ausgestellt hatte.
    Und nicht zu vergessen ,die überdimensionalen Fotoleinwände an Bauzäunen, die Szenen deutschen Lebens vor 100 Jahren zeigen ,als Hinweis auf frühere Zeiten.Komisch,ob sich darüber je ein Besucher dieser hunderte Meter Fotodarstellungen deutscher Zeit über Germansierungversuche aufgeregte? Wehret den Anfängen!Wenn sich daß man nicht zur grossen Gefahr entwickelt.

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 14. Juni 2019 00:07 pm

    @ boromeus [...die überdimensionalen Fotoleinwände an Bauzäunen, die Szenen deutschen Lebens vor 100 Jahren zeigen... hunderte Meter Fotodarstellungen deutscher Zeit ...Germansierungversuche...]

    Diese hunderte Meter überdimensionaler Fotodarstellung sind inzwischen schon derart von UV-Strahlen entstellt und verwittert, dass sie für die von ihnen erwähnten "Germanisierungsversuche" unbrauchbar wären (April 2019). Ich nutze selbst eine dieser modernen "Neubaukatakomben" der aufstrebenden russischen Stadt. In ihnen wohnt es sich übrigens zeitgemäß bequem und sie ziehen Käufer und Touristen aus der ganzen RF an, was man von den alten ehemaligen deutschen Ruinen nicht behaupten kann.

  • boromeus

    Veröffentlicht: 14. Juni 2019 07:10 pm

    @ру-мото
    "was man von den alten ehemaligen deutschen Ruinen nicht behaupten kann."
    Stimmt.Frage ist natürlich wer denn dieses einst so schmucken Seebäderhäuser in 74 Jahren erst in diesen Zustand versetzt hat und wer in ihrem Abriss und Schaffung neuer eleganter Betonklötzen und Brandruinen mehr Sinn sah?Wenn nicht Alichanow interveniert hätte ?Und was den Verwitterungsgrad der Fotoleinwände angeht ,so scheint dann in den letzten Wochen scheinbar über Cranz gewaltige UV Strahlung geherrscht zu haben wenn sie dann so schlagartig verwittert wurden.Kann auch sein dass ich es an den Augen habe.Ich freue mich wenn Ihnen diese postmodernen Betonburgen gefallen.Wenn sie Menschen aus allen Regionen anziehen ,dann bitte noch mehr davon.Sie passen so herrlich zu diesem aufstrebenden s.g.Kurort.Aber über Geschmack lässt sich nätürlich vortrefflich streiten.In KGD kann man besser Betonburgen,als etwas Schönes fürs Auge zu schaffen.Jeder halt so wie er es am Besten kann...

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