Früh übt sich, wer ein guter Reservesoldat sein will

Früh übt sich, wer ein guter Reservesoldat sein will
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In den Zeiten der Liebe zur USA und der NATO wurden nicht nur alle Türen zu russischen Militärobjekten für diese geöffnet, sondern auch eine aktive Politik der Zerstörung der russischen Armee betrieben. Von Wehrpflicht und Reservepflichten wurde doch nur mehr oder weniger theoretisch gesprochen. Der Dienst in der Armee war eine Bestrafung.

Zu sowjetischen Zeiten war der Beruf eines Soldaten hoch angesehen. Militärs besetzten eine herausragende Position in der sowjetischen Gesellschaft. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion, brachen auch die militärischen Strukturen und der Status der Armee in der Gesellschaft zusammen.

Zum heutigen Tag ist für die ganze Welt ersichtlich, dass es seit dem Jahre 2000 gelungen ist, diesen Zerfallsprozess nicht nur aufzuhalten, sondern rückgängig zu machen. Die russische Armee hat ihren alten Platz in der russischen Gesellschaft eingenommen und gehört heute wieder zu den modernsten und schlagkräftigsten Armeen der Welt.

Jährlich unterzeichnet der russische Präsident drei prinzipielle Befehle. Zwei Befehle betreffen die Frühjahrs- und die Herbsteinberufung von Wehrpflichtigen. Ein dritter Befehl betrifft die Durchführung von Reserveübungen, zu denen männliche Armeeangehörige einberufen werden, die sich im Status Reservist befinden. Während dieser Übungen sollen sie mit der modernen Technik vertraut gemacht werden und ihren späteren Einsatzort kennenlernen, falls es zu einer Mobilmachung kommt.

Am Vorabend zum 23. Februar, dem Tag der Landesverteidiger, hat der russische Präsident Putin einen entsprechenden Reservistenerlass unterzeichnet. Einberufungen zum Reservedienst dauern zwei Monate. Einberufen werden Reservisten zur Armee, Flotte, der Nationalgarde, den Einheiten für staatliche Wachaufgaben und den Einheiten des FSB.

Es wird informiert, dass der Staatsduma am 1. Februar ein Gesetzentwurf zugeleitet wurde, welcher eine Verzehnfachung der Strafen für diejenigen vorsieht, die sich der Wehrpflicht oder den Pflichten eines Reservisten entziehen. Zu den Pflichten eines männlichen Bürgers gehört es, sich in dem Wehrkreiskommando seines Heimatortes registrieren zu lassen und den Aufforderungen dieser Behörde Folge zu leisten. Die bisherigen Strafen für eine Verletzung der Melde- und Registrierungspflicht beliefen sich auf 500 Rubel.

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