Deutsche Firma „Stieblich“ kooperiert mit Kant-Universität Kaliningrad

Deutsche Firma „Stieblich“ kooperiert mit Kant-Universität Kaliningrad
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In Kaliningrad findet gegenwärtig auf der Oktoberinsel die Ausstellung „Fassade 2019“ statt. Traditionell nimmt seit vielen Jahren die deutsche Firma Stieblich an dieser Ausstellung teil und nutzte die diesjährige Veranstaltung für den Abschluss eines Kooperationsvertrages mit der föderalen Kant-Universität in Kaliningrad.

Die Firma „Stieblich“ mit Firmensitz in Güstrow, Region Rostock, produziert optisch anspruchsvolle, technisch durchdachte und wirtschaftlich optimierte Komplettbauten aus Stahl und Glas. Hierzu gehören Flugzeughallen, Autohäuser mit angeschlossener Werkstatt, Produktionshallen mit Verwaltungstrakt, Speditions- und Lagerhallen, Kühlhäuser, Getränkelager, Bürogebäude, Feuerwehrgebäude und Bauten für die Landwirtschaft.

Die Firma Stieblich wurde im Jahre 1990 in Grüstrow, Mecklenburg-Vorpommern gegründet. Seit dem Jahre 2007 engagiert sich die deutsche Firma in Kaliningrad und hat hier, in der Nähe zum Kaliningrader Airport, einen eigenen Firmensitz gebaut.

Nun möchte sich die Firma mit ihrer, in mehr als 25 Jahren Firmengeschichte erarbeiteten Kompetenz, auch in die Aus- und Weiterbildung von russischen Studenten und angehenden Facharbeitern einbringen. Dazu wurde mit der Kant-Universität eine Kooperationsvereinbarung am 14. März 2019, direkt am Ausstellungsstand der Firma in Kaliningrad unterzeichnet.

An der feierlichen Unterzeichnung nahmen neben Vertretern der deutschen Firma, der deutsche Generalkonsul Dr. Michael Banzhaf und der Leiter der Vertretung der Hamburger Handelskammer in Kaliningrad, Dr. Stefan Stein teil. Die Kaliningrader Kant-Universität war vertreten durch Professor Dr. Efim Fidrja, Prorektor für soziale Kontakte, Lidia Scherschowa, Stellvertretende Direktorin für Bauwesen und Professor Dr. Maria Dmitriewa.

Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung verpflichtet sich die deutsche Firma Stieblich fachliche Ausbildungen von russischen Studenten, verbunden mit einer Sprachausbildung bzw. Sprachförderung durchzuführen. Grundlage für die Ausbildung von angehenden russischen Spezialisten sind deutsche und europäische Baunormen. Ziel ist, die russischen Studenten zum Abschluss B2 in deutscher Fachkommunikation zu führen.

In seinen kurzen darlegenden Worten, ließ Uwe Stieblich keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Studenten in Deutschland eine hochqualitative Ausbildung erhalten werden. Aber auch die weiterführende Ausbildung in seinem Kaliningrader Betrieb wird mit der gleichen Qualität durchgeführt.

Die Studenten werden für ihren Einsatz in der Firma eine Vergütung erhalten. Ihnen werden die Reisekosten erstattet und freie Unterkunft in einer werkseigenen Wohnung gestellt. Weiterhin erhalten die russischen Studenten eine Aufwandsentschädigung in Deutschland.   

Die Studenten können in ihrer studienfreien Zeit und in den Ferien weitere Arbeiten im Rahmen der deutschen Gesetzlichkeit ausführen.

Das letztendliche Ziel des Engagements der Firma Stieblich, in Kooperation mit der Kant-Universität ist, die Ausbildung von Fachkräften und deren langfristiger internationaler Einsatz im Unternehmen Stieblich.

Das Vorhaben wird durch die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und durch das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Kaliningrad unterstützt.

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