Deutscher Generalkonsul gibt zweites Interview seit Amtsantritt

Deutscher Generalkonsul gibt zweites Interview seit Amtsantritt
 
Der deutsche Generalkonsul Hans Günther Mattern ist seit September 2019 mit der Wahrnehmung der Interessen der Bundesrepublik Deutschland im Kaliningrader Gebiet betraut. Sein erstes Interview gab er Anfang 2020 der deutschen Zeitung „Königsberger Express“.
 
 
Nun folgt ein zweites Interview mit dem russischen Regionalportal „kaliningrad.ru“.
 
Anlass für das Interview war eine Veranstaltung zur Popularisierung des Fahrradfahrens. Neben dem Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland nahm auch ein Vertreter der Stadtverwaltung teil.
 
Im Interview informierte der deutsche Generalkonsul, dass er für seine Fahrten zur Arbeit oder zu anderen dienstlichen Obliegenheiten das Fahrrad nutzt – zum Erstaunen der Kaliningrader, die eigentlich erwarten, dass ein deutscher Generalkonsul mit Dienstfahrzeug und rotem Diplomatenkennzeichen zu den Treffen erscheint. Deshalb wird er auf seinem Fahrrad auch manchmal nicht sofort erkannt.
 
Der diplomatische Vertreter der Bundesrepublik Deutschland informierte die anwesenden russischen Journalisten, dass die Mehrheit der Bundesbürger zu der Überzeugung gelangt ist, dass es besser, bequemer und billiger ist, mit dem Fahrrad zu fahren. Viele Ministerien in Deutschland verfügen bereits über Dienstfahrräder. Ein Fahrrad hat den Vorteil, so Herr Mattern, dass es keine Schadstoffe ausstößt, welche schädlich für die Umwelt sind. Und man kann mit einem Fahrrad auch viel schneller fahren, denn man steht in keinem Stau und braucht auch keinen Parkplatz suchen. Außerdem ist Fahrradfahren gut für die Gesundheit.
 
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