Deutscher Generalkonsul zu den bemerkenswerten Kaliningrader Beziehungen

Deutscher Generalkonsul zu den bemerkenswerten Kaliningrader Beziehungen

Im Rahmen der Amtseinführung des Kaliningrader Gouverneurs am vergangenen Montag, wurde auch der neue deutsche Generalkonsul durch den Gouverneur empfangen. Herr Dr. Michael Banzhaf vertritt die Meinung, dass das Verhältnis zum Kaliningrader Gebiet bemerkenswert ist.

Aber, so ergänzte er weiter, die Sanktionen und die politische Situation haben natürlich Auswirkungen. Andererseits gibt es neue Chancen, auf die man die Aufmerksamkeit lenken sollte.

Herr Dr. Banzhaf brachte das Beispiel der Landwirtschaft an. Seiner Meinung nach können hier, im Rahmen der Neukonzentrierung der russischen Wirtschaft auf dieses Gebiet, deutsche Landwirte sehr aktiv dem Kaliningrader Gebiet helfen. Außerdem sind sehr viele Bereiche nicht von den Sanktionen betroffen und dort entwickelt sich die Zusammenarbeit erfolgreich.

Angesprochen auf den rückläufigen Import von Waren aus Deutschland in das Kaliningrader Gebiet, vertrat der neue deutsche Generalkonsul die Ansicht, dass dies in erster Linie mit dem Rückgang der Produktion von BMW-Fahrzeugen in der Holding „Avtotor“ im Zusammenhang steht. Gegenwärtig hat Deutschland einen Anteil von 4,9 Prozent am Gesamtimport in das Kaliningrader Gebiet.

Weiterhin informierte der Generalkonsul, dass in den letzten Monaten die Anzahl der an die Kaliningrader ausgereichten Visa erheblich rückläufig ist. Seiner Ansicht nach ist dies auf die Verringerung der Kaufkraft der Kaliningrader zurückzuführen, da sie weniger Geld für eine Reise ins Ausland zur Verfügung haben. Außerdem spielt der ungünstige Wechselkurs zwischen Rubel und Euro eine Rolle. Der Generalkonsul nannte keine konkreten Zahlen, um wieviel Visa oder wieviel Prozent rückläufig die Visabeantragung ist.

Uwe Niemeier

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