Doch keine Geheimgesellschaft Deutschland in Kaliningrad?

Doch keine Geheimgesellschaft Deutschland in Kaliningrad?
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Doch keine Geheimgesellschaft Deutschland in Kaliningrad?

Am 10. Mai veröffentlichte ich unter dem Titel „Geheimgesellschaft Deutschland in Kaliningrad“ einen Beitrag, der Fragen zur Tätigkeit deutscher Bürger und deutscher Einrichtungen im Kaliningrader Gebiet aufwarf. Am vergangenen Wochenende nahm ein Deutscher, der in dem Beitrag namentlich genannt wurde, hierzu Stellung.

Sie finden meinen Beitrag – zum besseren Verständnis der Ausgangssituation – unter dem hier aufgezeigten Link:

http://kaliningrad-domizil.ru/portal/information/-mit-deutschem-akzent-/geheimgesellschaft-deutschland-in-kaliningrad/

Herr Horst, den ich mit der Bitte um ein Interview kontaktiert hatte, hatte keinen Bedarf an einem derartigen Interview. Somit habe ich den Beitrag so verfasst, wie mein Kenntnisstand war. Ich habe für diesen Beitrag u.a. Informationen genutzt, die im Internet verfügbar waren.

Niemand kann ausschließen, dass es bei der Erarbeitung von Beiträgen einerseits zu rein sachlichen Fehlern und Unkorrektheiten kommt und andererseits aber auch zu subjektiven Übertreibungen oder Zuspitzungen.

Um diese Fälle auszuschließen, suche ich Kontakt zu Personen und bitte um ein Interview, welches grundsätzlich in schriftlicher Form vorbereitet und erst dann veröffentlicht wird, wenn der interviewte Partner sein schriftliches Einverständnis zur Endfassung gibt.

Herr Horst hat mich, nach einigem vorausgegangenen Briefwechsel, der fast den Umfang eines Interviews hat, auf eine Reihe Fakten aufmerksam gemacht, die seiner Ansicht nach, nicht korrekt formuliert sind. Ich veröffentliche das entsprechende email von Herrn Horst – mit seiner ausdrücklichen Genehmigung – so dass jeder Konsument des Beitrages mögliche Korrekturen in seinem Kenntnisstand selber vornehmen kann.

 

Sehr geehrter Herr Niemeier,

zu Ihrem E-Mail und Ihrer Videoinformation mit dem Titel "Geheimgesellschaft Deutschland in Kaliningrad" nehme ich wie folgt Stellung:

    Ich bin nicht Vorsitzender der deutschen „Kant-Gesellschaft e.V.“ (http://www.kant-gesellschaft.de/), sondern Vorsitzender der internationalen Gesellschaft „Freunde Kants und Königsbergs e.V.“ (www.freunde-kants.com).

    Unsere Mitglieder kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus zahlreichen anderen Ländern (u.a. Russland, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Österreich, Italien, Dänemark, Schweden, Schweiz, Mexiko, Kanada, USA, Japan).

    Über unsere Aktivitäten kann man sich auf unserer Website www.freunde-kants.com sowie auf Facebook (www.facebook.com/freundekants) informieren. Unsere Website ist durchgehend auf Deutsch und auf Russisch abgefasst und enthält außerdem Sektionen mit Artikeln auf Englisch, Französisch, Italienisch, Dänisch und Japanisch.

    Dank unserer öffentlichkeitswirksamen kulturellen Aktivitäten genießt unsere erst vor acht Jahren gegründete Gesellschaft in Kaliningrad bereits einen relativ hohen Bekanntheitsgrad. Wir kooperieren dort mit diversen kulturellen Einrichtungen (u.a. mit Museen) und Vereinigungen (u.a. mit der „Gesellschaft der Freunde des Bohnenkönigs“) sowie mit der Kant-Universität und der Technischen Universität.

    Es ist unerfindlich, warum Sie vor dem oben beschriebenen Hintergrund behaupten, „dass die Kant-Gesellschaft (wie Sie uns falsch bezeichnen) ihre Geheimnisse für sich behalten will.“ Dass Sie Ihren Beitrag "Geheimgesellschaft Deutschland in Kaliningrad" betiteln und das auch auf die Gesellschaft beziehen, deren Vorsitzender ich bin, entspricht nicht meinem Verständnis von seriöser Berichterstattung. 

Ich gestatte Ihnen hiermit ausdrücklich, meine Stellungnahme in Ihrem Internetportal zu veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Gerfried Horst        

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