Friedensnobelpreisträger Willy Brandt – zum 100. Geburtstag

Friedensnobelpreisträger Willy Brandt – zum 100. Geburtstag

Am gestrigen Mittwochabend hatte das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland ins Deutsch-Russische Haus eingeladen. Anlass war ein trilateraler deutsch-polnisch-russischer Gedenkabend anlässlich des 100. Geburtstages von Willy Brandt.

Der Einladung waren über 80 Gäste gefolgt. Anwesend waren der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Krause, der Stellvertreter des polnischen Generalkonsuls in Kaliningrad, Zbigniew Zaręba, Dozent Viktor Romanowskij, sowie Vertreter der KANT-Universität Kaliningrad und weitere Gäste aus der Kaliningrader Gesellschaft.

Vizekonsul Daniel Lissner, Kulturbeauftragter des deutschen Generalkonsulates eröffnete den Gedenkabend mit einleitenden Worten zum Leben und Wirken von Willi Brandt.

Professor Witold Góralski aus Polen hielt einen ausführlichen Vortrag zum Thema: Willy Brandts Ostpolitik und ihre Rolle für Europa aus polnischer Perspektive.

Im Anschluss an den, mit Fakten, Zahlen und politischen Ereignissen gefüllten Vortrag, lud der Leiter des Deutsch-Russischen Hauses, Andrej Portnjagin zu einer 30minütigen Podiumsdiskussion ein. Teilnehmer waren Dr. Krause, Professor Witold Góralski und Herr Romanowski. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion nutzten die Gelegenheit Meinungen und Erinnerungen, teilweise sogar aus persönlicher Bekanntschaft mit Willy Brandt, den Zuhörern im Deutsch-Russischen Haus zu übermitteln.

Generalkonsul Dr. Krause dankte Professor Witold Góralski für seinen interessanten und informativen Vortrag und überreichte ihm die Gedenkbriefmarke mit Sonderstempel der Deutschen Post, welche anlässlich des 100. Geburtstages von Willy Brandt herausgegeben wurde.

Im anschließenden, weniger formalen Teil, lud das deutsche Generalkonsulat zu einem kleinen Imbiss ein. Wie immer hatten die Mitarbeiter des Deutsch-Russischen Hauses die Tafel nicht nur für den Magen, sondern auch für das Auge hergerichtet. Das Radisson-Hotel in Kaliningrad spendete anlässlich des Gedenkabends eine Torte, die vermutlich ganz im Sinne von Willy Brandt mit der deutschen und europäischen Flagge dekoriert war.

Wie immer war auch dieser Abend im nichtformellen Teil Anlass für Gespräche, das Knüpfen neuer und das Auffrischen von alten Bekanntschaften.

Uwe Niemeier

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