Volkstrauertag 2019 in Kaliningrad

Volkstrauertag 2019 in Kaliningrad

 

Traditionell gedenken offizielle Vertreter der Bundesrepublik Deutschland am Volkstrauertag den Opfern der Kriege und aller Gewaltherrschaft auch in Kaliningrad. Am Memorial der 1200 Gardisten und am Internationalen Friedhof wurden Blumen und Kränze niedergelegt und in nachdenklichen Worten der Toten gedacht.

 

 

Der Volkstrauertag war anfänglich ein umstrittener Feiertag. Den ersten Anlauf für die Etablierung eines Gedenktages für Soldaten unternahm der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Jahr 1919. Im Jahre 1922 wurde dann der Toten erstmals gedacht.

Durch die Machthaber im Dritten Reich wurde dieser Gedenktag neu definiert und missbraucht.  

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs kehrte man 1946 zur ursprünglichen Form des Volkstrauertags zurück.

Während am heutigen Sonntag eine Gedenkstunde im Deutschen Bundestag stattfand, legte der Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland Hans Günter Mattern am Memorial der 1200 Gardisten und an der Gedenkstätte auf dem Internationalen Friedhof in der Newski-Straße Kränze nieder.

 

 

An der Gedenkveranstaltung nahm der Leiter der Vertretung des russischen Außenministeriums in Kaliningrad Pawel Mamontow teil, die Ministerin für internationale Beziehungen der Kaliningrader Gebietsregierung Alla Iwanowa, Vertreter der Stadtverwaltung und gesellschaftlich interessierte russische und deutsche Bürger.

Nach Abschluss der offiziellen Gedenkveranstaltung am Mahnmal der 1200 Gardisten, nutzte der deutsche Generalkonsul die Gelegenheit für einige nachdenkliche Momente, alleine vor dem russischen Memorial.

Der zweite Teil des Gedenkens am heutigen Volkstrauertag, fand am Internationalen Friedhof in der Kaliningrader Newski-Straße statt.

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