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Zwischenfall mit deutschem Reisebus in Tschernjachowsk

Mo, 27 Mai 2019 Deutsche und Deutsches


Zwischenfall mit deutschem Reisebus in Tschernjachowsk
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Wie unserer Informationsagentur bekannt wurde, kam es am 26. Mai in der Kreisstadt Tschernjachowsk zu einem Zwischenfall mit einem deutschen Reisebus. Dieser Reisebus transportierte deutsche Touristen im Rahmen des Projektes „Deutsches Dorf – Arche“.

Seit dem 21. Mai 2019 befindet sich eine deutsche Reisegruppe, bestehend aus rund 30 Personen, aus verschiedenen Teilen der Bundesrepublik, im Kaliningrader Gebiet. Die Veranstalter dieser Reise, die Herren Godwin Bachmann und Thomas Tischer, wollen den Teilnehmern dieser Reise die dunklen Wälder und die kristallenen Seen Ostpreußens zeigen und im Rahmen spezieller Informationsveranstaltungen auch die Möglichkeiten für die Schaffung eines Deutschen Dorfes, in der Nähe der ehemaligen Ortschaft Fuchsberg, erläutern. Das Projekt läuft unter der Bezeichnung „Arche“.

Am gestrigen Tag befand sich das Fahrzeug, nach Information von Reisenden, in Insterburg – also dem heutigen Tschernjachowsk. Mitglieder der Reisegruppe beschwerten sich im individuellen Gespräch mit „Kaliningrad-Domizil“ über die chaotischen und schlimmen Zustände während des Aufenthaltes in Tschernjachowsk, den Bedingungen im Hotel und der dortigen Verpflegung.

Anscheinend sind dann in der Nacht, durch bisher Unbekannte, die polizeilichen Kennzeichen des Busses gestohlen worden, so dass der Bus mit russischen Behelfskennzeichen gegenwärtig auf dem Parkplatz des Hotels „River Site“ in Kaliningrad steht.

Wie Reisende aus der Gruppe mitteilten, muss nun das deutsche Generalkonsulat in Kaliningrad aktiv werden, um dem Reisebus und somit der Reisegruppe die Ausreise möglichst problemfrei zu organisieren.

Weiterhin teilten Mitglieder der Reisegruppe mit, dass es zu einem Diebstahl persönlicher Gegenstände in der Reisegruppe, während des Aufenthalts im Restaurant des Hotels gekommen ist. Der bisher noch nicht aufgeklärte Zwischenfall wurde von Mitarbeitern des Restaurants gegenüber „Kaliningrad-Domizil“ bestätigt.

In persönlichen Gesprächen mit „Kaliningrad-Domizil“, von denen unsere Informationsagentur Gedächtnisprotokolle angefertigt hat, wurde Kritik an der Organisation der Reise und am Informationsgehalt Projekt „Arche“ durch einige Reisende geäußert.

„Kaliningrad-Domizil“ nutzte die Gelegenheit am frühen Morgen, um Mitgliedern der Reisegruppe ein Informationsblatt zu übergeben, in dem eine kostenlose Beratung zu allen Fragen „Leben in Kaliningrad“ angeboten wurde. Ein kleiner Teil der Reisegruppe lehnte die Entgegennahme des Blattes ab. Wie mitgeteilt wurde, wurden die Reisenden vor Antritt der Fahrt vor den Aktivitäten der Informationsagentur „Kaliningrad-Domizil“ durch die Organisatoren gewarnt.

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   Kommentare ( 1 )

Радебергер Radeberger Veröffentlicht: 27. Mai 2019 18:56:39

Der Klau der Bus-Kennzeichen wirft ja nicht gerade ein positives Bild auf KG. Auch der andere Diebstahl nicht.
Das die beiden "Organisatoren" ihre Reiseteilnehmer vor Ihnen gewarnt hatten Uwe, war mir in dem Moment klar, als Sie die ersten Aktivitäten in dieser Richtung unternahmen. Der I-Punkt wird wohl dann noch mein Beitrag gewesen sein.
Daß es auch Leute gab, die Ihr Kontaktblatt abgelehnt haben, ist für D derzeit ganz natürlich.
Aber das ist schon wieder ein anderes Thema, welches mit der Gewährleistung der persönlichen Meinungsfreiheit zu tun hat. Das ist kein neues Thema, sondern schon seit Jahren anhängig und verschäft sich ständig.
Das Info-Blatt ist meiner Ansicht nach gut und neutral formuliert. Wen es wirklich interessiert, der wird sich melden. Aber einige werden wohl schon jetzt die Sch... voll und das Ganze über haben.
Nun war er da der Bus....

Uwe Erich Niemeier Veröffentlicht: 27. Mai 2019 19:23:36

... also, ich bin zufrieden mit meiner Aktion, auch wenn ich nicht über alles schreibe. Aber ein großer Beitrag kommt noch ...

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