Ausländer sortieren Müll in Kaliningrad

Ausländer sortieren Müll in Kaliningrad

 

Das Konsortium für russische Direktinvestitionen und die spanische Firma „Urbaser“ werden in Kaliningrad den Müll der einheimischen Bevölkerung sortieren und aufbereiten. Der Gesamtumfang der Investitionen beläuft sich auf 2,9 Milliarden Rubel.

 

 

Neben den genannten zwei Hauptinvestoren, beteiligen sich noch eine Reihe anderer Firmen an der Organisation der Müllaufbereitung. Das System soll im Jahre 2022 arbeitsbereit sein.

Diese Vereinbarung ist die erste mit ausländischen Investoren seit dem Zeitpunkt des Starts der russischen Müllreform.

Die spanische Firma „Urbaser“, die bereits seit 30 Jahren auf dem Markt der Müllaufbereitung arbeitet, wird die ingenieurtechnische Betreuung des Baus der Anlage übernehmen und danach als Mülloperator im Kaliningrader Gebiet verbleiben.

Die russische Firma SibInvestStroi hat mit der Kaliningrader Gebietsregierung einen langfristigen Vertrag über 25 Jahre zur Sortierung des Mülls abgeschlossen.

Die Müllaufbereitungsanlage wird jährlich bis zu 350.000 Tonnen Müll aufbereiten. Dies sind 70 Prozent des Gesamtabfallaufkommens im Gebiet.

Russland hat am 1. Januar 2019 die Müllreform eingeleitet. Das Ziel dieser Reform ist ein prinzipiell neues Herangehen an die Müllentsorgung und -aufbereitung. Bis zum Jahre 2024 sollen 36 Prozent aller Müllabfälle in Russland wieder aufbereitet werden. Ab 1. Januar 2020 beginnt Russland mit der Mülltrennung.

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