BMW will in Kaliningrad weiter schrauben und malern

BMW will in Kaliningrad weiter schrauben und malern
 
Die deutsche Firma BMW hat sich entschlossen, im Rahmen der russischen Fahrzeugholding „Avtotor“ die Produktion einiger seiner Modelle bis zum Jahre 2028 fortzusetzen. Fast drei Jahre haben die Gespräche gedauert, ehe man sich zu diesem Schritt entschlossen hat.
 
 
Bei der jetzigen Vereinbarung geht es allerdings nicht darum, dass BMW sich entschlossen hat, seine Produktion vollständig zu lokalisieren. Es werden weiterhin nur zerlegte BMW-Modelle nach Kaliningrad geliefert und hier, im Rahmen einer minimalen Wertschöpfung – schweißen, schrauben, lackieren, wieder zusammengesetzt. Man tut nur das Mindeste von dem, was die russische Gesetzgebung fordert, um zu staatlichen Vergünstigungen zu kommen.
 
Anscheinend hat man sich zu dieser Vertragsverlängerung auch nur deshalb entschlossen, weil auf der Grundlage der alten Vereinbarungen, BMW keinerlei Kompensationen des russischen Staates aus der Verschrottungsprämie für das Jahr 2021 erhalten hat. Dies hatte, nach Informationen russischer Medien, starken Einfluss auf die Rentabilität des BMW-Projektes in Kaliningrad.
 
 
Auch im Rahmen der jetzigen neuen vertraglichen Vereinbarungen, die bis 2028 gültig sind, wird BMW keinen wesentlichen Zugriff zu staatlichen Zuwendungen erhalten. BMW kommentiert, dass dies auch nicht das Hauptziel ist. Hauptziel von BMW ist die stabile Versorgung der russischen Bevölkerung mit Fahrzeugen.
 
 
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