Corona-Virus: Kaliningrader Regierung ordnet Einschränkungen an

Corona-Virus: Kaliningrader Regierung ordnet Einschränkungen an
 
Bedingt durch die negative Entwicklung der Corona-Virus-Situation im Kaliningrader Gebiet, hat die Gebietsregierung die Wiedereinführung der Selbstisolierung für die Altersgruppe ab 65 Jahren, sowie für chronisch Kranke angeordnet.
 
 
Weiterhin werden die Arbeitgeber verpflichtet, mindestens 30 Prozent des Officepersonals auf Distanzarbeit zu setzen. Ausnahmen werden nur gegenüber Mitarbeitern von staatlichen Organisationen und Einrichtungen genehmigt, deren Mitarbeiter unentbehrlich sind.
 
Gegenwärtig verfügt Kaliningrad über 500 Betten zur stationären Aufnahme von Erkrankten. Davon sind 300 belegt. 104 Patienten müssen zum gegenwärtigen Zeitpunkt mit Sauerstoff versorgt werden. Neun Patienten sind an einer Lungenmaschine angeschlossen.
 
 
Zehn Prozent aller Erkrankten sind Ärzte – informierte der Kaliningrader Gesundheitsminister. Die Belastung der Schnellen medizinischen Hilfe ist gegenwärtig außerordentlich hoch. Während zu normalen Zeiten die Fahrzeuge in einer Schicht bis zu sieben Mal gerufen werden, sind es jetzt 30 Notfälle in einer Schicht.
 
Auf Anfrage bestätigte der Gesundheitsminister, dass ein paar dutzend Kaliningrader Ärzte, welche in der sogenannten roten Zone arbeiten, bereits eine Impfung erhalten haben. Eine konkrete Ziffer wollte der Minister nicht nennen. Inoffiziell wurde die Zahl 12 genannt. Die Leiterin der Kaliningrader Verbraucherschutzorganisation informierte, dass Kaliningrad 40 Impfdosen erhalten habe.
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