Corona-Virus-Reglementierungen ab 1. Juni 2020 für Kaliningrad

Corona-Virus-Reglementierungen ab 1. Juni 2020 für Kaliningrad

 
Zum 1. Juni ändern sich einige Regelungen, die durch einen regionalen Regierungserlass Einschränkungen für die Bürger im öffentlichen Leben brachten. Schrittweise werden nun einige Einschränkungen abgeschafft.
 
 
Es wird auch weiterhin keine Genehmigung für die Durchführung von geschäftlichen, sportlichen, kulturellen oder sonstigen Massenveranstaltungen geben. Diese Regelung gilt vorerst bis zum 15. Juni 2020.
Weiterhin bleiben alle Gaststätteneinrichtungen im Kaliningrader Gebiet geschlossen. Dies betrifft auch Unterhaltungseinrichtungen, Fitnessclubs, Saunen und ähnliches.
 
Hotels und Sanatorien bleiben ebenfalls für Gäste geschlossen.
 
Strände und Promenaden im Kaliningrader Gebiet werden weiterhin gesperrt bleiben.
 
Weiterhin sind alle Grenzübergänge geschlossen. Reisende, die aus dem russischen Mutterland mit dem Flugzeug nach Kaliningrad kommen, haben sich in eine 14tägige Selbstisolierung zu begeben. Diejenigen, die keine Meldeadresse in Kaliningrad haben, müssen sich in einem der zur Verfügung stehenden Einrichtungen melden und die Quarantäne dort verbringen. Im Unterschied zu bisherigen Regelungen, ist nun diese Unterkunft kostenpflichtig. Ebenso der durchzuführende Corona-Virus-Test ist durch diese Personen zu bezahlen.
 
Diejenigen, die die Möglichkeit haben, die Quarantäne in anderen Unterkünften, bei Familienangehörigen oder Bekannten durchzuführen, können dies tun. In diesem Fall fallen alle anderen, mit in dieser Unterkunft wohnenden Personen, unter die Quarantänepflicht.
 
Ab 1. Juni können die Handelszentren auch am Wochenende in der Zeit von 10-18 Uhr arbeiten. Bisher war dies nur an Wochentagen gestattet. Weiterhin wird die Anzahl der Besucher erhöht, d.h. auf 25 Quadratmeter ein Kunde.
 
Weiterhin wird es bis zum 1. Juli keine Eheschließungen im feierlichen Rahmen geben.
 
Das Regime der Selbstisolierung für Personen ab dem 65. Lebensjahr und Personen mit chronischen Erkrankungen, bleibt erhalten. Arbeitgeber werden aufgefordert, diesen Personenkreis nicht zur Arbeit heranzuziehen, ihnen gegebenenfalls bezahlten Jahresurlaub zu geben oder Distanzarbeit.
 
Weiterhin bleibt die prinzipielle Masken- und Distanzpflicht von mindestens 1,5 Metern in der Öffentlichkeit bestehen. Wer sich außerhalb der Wohnung aufhält, hat Personaldokumente mitzuführen.
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