Der Kaliningrader Einzelhandel schlägt Alarm

Der Kaliningrader Einzelhandel schlägt Alarm
 
Wieder stauen sich Warentransporte aus dem russischen Mutterland, die im Transit über Weißrussland und Litauen nach Kaliningrad wollen, an der litauischen Grenze. In der Mehrzahl der Transporte handelt es sich um Waren mit sehr kurzem Haltbarkeitsdatum, insbesondere Fleischerzeugnisse. Seit 4. Februar informieren die litauischen Behörden täglich mit sich wiederholenden Schreiben, dass es zu Problemen im Abfertigungssystem gekommen ist und man an der Fehlerbeseitigung arbeite. Fahrzeuge werden somit nicht abgefertigt. Mit dieser Information trat der stellvertretende Generaldirektor der Einzelhandelsgruppe „SPAR“ an die Öffentlichkeit. Seit November vergangenen Jahres erfolgt die langsame Abfertigung von Warentransporten nach Kaliningrad. Als Begründung wurde damals die Migrationskrise in Weißrussland angeführt.
 
 
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Kommentare ( 1 )

  • Bastian Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 10. Februar 2022 01:37 pm

    Diese Vorgehensweise und schlimmer ist doch seit vielen Jahrzehnten von den polnischen Grenzbehörden seit damals bekannt, die viele Transporte von der Sowjetunion in die DDR und auch umgekehrt genauso behandelten und schlimmer, so daß auf dem Abstellgleis sich dann schon der ungekühlte Waggon mit Fleisch im Sommer auf viele Millionen Madenfüße machte. Deshalb die Fährlinie Mukran - Kleipeda und dem Ausbau der Bahnstrecke über Bad Schandau - CSSR - SU. Es sind alte "bewährte" Sabotage-Akte. Aber leider immer noch wirkungsvoll. Wird Zeit, daß das ein Ende findet - für alle Transite über diese "freundlichen" Länder - Polen, Litauen, Lettland, Estland, Ukraine. Sollen sie doch zusehen, woher sie ihre Transit- und Verlade-Dollars bekommen. Wer die Nato-Hymne singt, soll auch von dort seinen Lohn für diese Klagelieder bekommen.

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