Der unbemerkte Tod einer Frau in Kaliningrad

Der unbemerkte Tod einer Frau in Kaliningrad

 

Eine Kaliningraderin suchte eine Poliklinik auf, um sich dort behandeln zu lassen. Dort erfuhr sie, dass sie bereits seit drei Jahren tot ist und die Poliklinik keine postumen Behandlungen vornimmt. Ihr lebendes persönliches Beispiel hinterließ keinen Eindruck.

 

 

Die Kaliningraderin Alina wollte mit der für sie zuständigen Poliklinik einen Arzttermin online vereinbaren. Dort erfuhr sie, dass sie bereits vor drei Jahren verstorben ist. Über diesen Vorfall berichtete der TV-Sender 5-TV.

Als sie den Termin online vereinbaren wollte, erhielt sie auf ihrem Bildschirm die Information: „Wir erweisen keine postumen medizinischen Dienstleistungen.“ Somit entschloss sich die lebende Kaliningraderin persönlich vorstellig zu werden.

 

 

In der Anmeldung der Poliklinik erfuhr die Kaliningraderin, dass sie im Jahre 2016 an alkoholischer Hepatitis erkrankte, im Jahre 2017 bei ihr Leber-Zirrhose diagnostiziert wurde und dass sie daran letztendlich verstorben sei. Alle diese Informationen gehen aus ihrer Gesundheitsakte hervor.

Zum Glück konnte die Kaliningraderin die Mitarbeiter der Poliklinik überzeugen, dass sie lebe und diese entschieden sich, die Bürgerin wieder auferstehen zu lassen. Nun beschäftigen sich aber die Rechtspflegeorgane mit diesem Vorfall und die auferstandene Kaliningraderin will den Vorfall bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige bringen.

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