Deutschland zeigt abwartende Haltung zu politischen Flüchtlingen aus Russland

Deutschland zeigt abwartende Haltung zu politischen Flüchtlingen aus Russland

 

Die Kaliningraderin Alexandra Korolewa flüchtete vor einigen Monaten nach Deutschland. Sie ist die Leiterin der Organisation „Umweltschutz“. Gegen diese Organisation wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Die Strafverfahren gegen die Organisation wurden am 30. Mai 2019 eingeleitet. Es geht darum, dass die Organisation Beauflagungen und Entscheidungen des Gerichtes nicht erfüllt. Der Leiterin der Organisation droht hierfür eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren.

 

 

Um die Auflagen – es geht im wesentlichen um Finanzstrafen – erfüllen zu können, hatte es in der Bevölkerung eine Geldsammlung gegeben. Sogar der Kaliningrader Gouverneur hatte sich an dieser Spendensammlung beteiligt und die Bürger aufgerufen, seinem Beispiel zu folgen. Die Leiterin zog es aber vor, nach Deutschland auszureisen und befindet sich nach wie vor dort.

Bei der Ausländerbehörde in Deutschland hatte sie um politisches Asyl nachgesucht. Dieses Gesuch ist bisher unbeantwortet geblieben und die russische Bürgerin befindet sich in einem ganz normalen Flüchtlingslager in Dresden. Sie kommentierte, dass dies nicht der beste Aufenthaltsort für eine 65jährige Frau ist.

Aus diesem Flüchtlingslager heraus organisiert sie nun weiterhin ihre Arbeit zum Schutz der Umwelt. Wie bekannt wurde, haben deutsche Firmen begonnen, wieder Atomabfälle aus Deutschland nach Russland zu transportieren. Angeblich sollen diese in Russland zur Wiederverwendung aufbereitet werden. Vermutet wird jedoch, dass die Abfälle auf diese Art und Weise nur „elegant“, wie bereits in der Vergangenheit geschehen, entsorgt werden sollen.

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