Die Geduld der Kaliningrader Grenzer zum Elektronischen Visum ist zu Ende

Die Geduld der Kaliningrader Grenzer zum Elektronischen Visum ist zu Ende

 

Das Elektronische Visum ist ein Erfolgsmodell. Allerdings kostet es gegenwärtig die Nerven der Grenzer. Nicht deshalb, weil von geplanten 12.000 E-Visa bis Jahresende schon jetzt 40.000 E-Visa ausgereicht worden sind, sondern weil die Gutmütigkeit der Grenzer strapaziert wird.

Die Kaliningrader Grenzer informieren, dass ihre Geduld mit den Ausländern erschöpft ist, die in ihrem Antrag falsche Angaben machen und trotz dieser falschen oder fehlerhaften Angaben, ins Land gelassen worden sind.

Ab 20. September 2019 werden alle Ausländer, die ein fehlerhaftes Elektronisches Visum haben, an der Grenze zurückgewiesen. Das Ausfüllen des Antrags auf ein kostenloses Elektronisches Visum für einen Aufenthalt bis zu acht Tagen im Kaliningrader Gebiet ist denkbar einfach. Aber die Ausländer füllen den Antrag fehlerhaft aus. Sie schreiben ein falsches Geburtsdatum oder lassen Fehler bei ihrem Namen zu oder machen Fehler beim Personaldokument, sprich Nummer des Reisepasses. Das ist bisher alles toleriert worden. Ab 20. September ist diese Toleranz zu Ende. Stimmen die selbstgemachten Angaben im Elektronischen Visum nicht mit den Angaben im Reisepass überein, so wird die Einreise verweigert.

Eine einzige Ausnahme bildet, wenn der Vorname und Familienname länger ist, als das bisher programmierte Feld im Einreisevisum vorsieht und somit programmtechnisch „abgehackt“ wird.

 

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Kommentare ( 1 )

  • ru-moto

    Veröffentlicht: 6. September 2019 00:00 pm

    Wem wundert dies? Durchschnittlich 20 Prozent der Bevölkerung in der Europäischen Union sind Analphabeten - in Deutschland immerhin 14% (dank Merkels Bemühen werden es inzwischen erheblich mehr sein).

    Analphabetismus bedeutet weder ausreichend lesen noch schreiben zu können. Millionen Europäer können nur mangelhaft lesen und schreiben: In Portugal fast 50 Prozent, in Italien über 30 Prozent.

    Mit der Ost-Erweiterung der Europäischen Union vergrößerte sich das Problem: Fast jeder Dritte in den neuen Beitrittsländern ist Analphabet - in Polen 43%, in Slowenien 42%, in Ungarn 34%...

    Wenn sehr viele Antragsteller/innen nachweislich nicht einmal in der Lage sind, ihren eigenen Namen und ihr Geburtsdatum richtig zu schreiben, ist es ein trauriges, geistiges Armutszeugnis und Folge von Analphabetismus. Und solche "Experten" berichten dann im Westen nach nur ein paar Tagen Aufenthalt groß über KGD.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 6. September 2019 05:23

      ... die Überlegungen aus dem letzten Satz des Kommentars sind wirklich interessant.

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