Die unwissende NATO im Himmel über Kaliningrad

Die unwissende NATO im Himmel über Kaliningrad
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Am Dienstag dieser Woche kam es zu einem Zwischenfall im Himmel über Kaliningrad. Ein NATO-Flugzeug näherte sich bedrohlich einem russischen Flugzeug, welches durch zwei russische Jagdflugzeuge begleitet wurde.

Wenn ein Flugzeug, augenscheinlich eine Art Passagierflugzeug, von zwei Militärflugzeugen begleitet wird, so dürfte jedem klar sein, dass es sich bei diesem Passagierflugzeug um ein besonderes Flugzeug handelt. Der NATO war das nicht klar.

Am Dienstag trommelten die Kaliningrader Regionalmedien, aber auch sämtliche namhaften föderalen Medien, dass sich der russische Verteidigungsminister Schoigu zu einem Arbeitsbesuch in Kaliningrad aufhält. Wer Zeit und Interesse hatte, konnte den Besuch von Schoigu medial mitverfolgen. Die NATO hatte anscheinend keine Zeit.

Und dann flog Sergej Schoigu am Abend wieder zurück nach Moskau – in seiner Passagiermaschine, deren Bordnummer eigentlich bekannt sein müsste. Der NATO war sie wohl nicht bekannt.

So startete ein NATO-Flugzeug, um die Passagiermaschine, die in Begleitung von zwei Jagdflugzeugen war, zu identifizieren.

Die beiden begleitenden Jagdflugzeuge der russischen Luftwaffe verhinderten einen zu engen Kontakt. Geschossen wurde zum Glück nicht.

Jetzt kommentierte die NATO diesen Zwischenfall wie folgt:

„Flugzeuge der Luftpolizei der NATO im Ostseebereich starteten, um ein Flugzeug zu identifizieren, welches in der Nähe der Luftgrenze der Allianz flog. Nachdem diese Aufgabe erfüllt war, kehrte das Flugzeug auf seine Basis zurück. Die NATO hatte keine Informationen, wer sich an Bord dieses Flugzeuges befand“.

Am Mittwochmorgen wurde bekannt, dass es sich bei diesem NATO-Flugzeug um eine spanische Militärmaschine handelte, die gegenwärtig in Litauen stationiert ist.

Somit kann man konstatieren, dass die Unwissenheit der NATO einem wirklich spanisch vorkommen kann.

 

Kommentare ( 1 )

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 14. August 2019 08:49 pm

    Ich glaube doch nicht, daß Verteidigungsminister Schoigu geheim mit abgeschaltetem Transponder mit der Regierungsmaschine unterwegs war. Deren Nummer ist der Nato ganz bestimmt bekannt. Man könnte ja nun mal spekulieren, ob man mal probiert, die eigentliche Mission, von vor fünf Jahren zu wiederholen, die zur Katastrophe von MH17 führte. Nur diesmal eben mit einem anderen Passagier. Andere haben da auch dazu gelernt. Deshalb hatte Schoigu eben zwei sehr energische Begleiter. Identifizierung von einem Flugzeug, daß sich Natoland nähert? Wie arrogant und dämlich ist das denn? Da schickt man denn einen "spanischen Piloten"! Oleh!

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