Die Vernichtung von exKönigsberg wird schwieriger

Die Vernichtung von exKönigsberg wird schwieriger

Das föderale Informationsportal „Iswestija“ informiert am Dienstag über die Stationierung von neuesten Raketenkomplexen zur Luftverteidigung im Kaliningrader Gebiet. Es handelt sich um das System „Tor-M2“.

Die Stationierung erfolgt bis zum Jahresende im Bestand des 22. Luftverteidigungsregimentes der Küstenschutztruppen der Ostseeflotte. Die Aufgabe besteht in der Verteidigung des Kaliningrader Luftraumes insgesamt und die Abwehr von Angriffen auf den Standort der Ostseeflotte.

Bei diesem Komplex handelt es sich um Raketen, die Ziele auf kurze Entfernung bekämpfen, d.h. vernichtet werden Flugzeuge, Flügelraketen, Drohnen und gelenkte Bomben. Das Waffensystem wurde bereits in Syrien erfolgreich eingesetzt.

Bis Ende 2020 wird Polen sein militärisches Potential und seine militärischen Strukturen modernisieren. Es werden amerikanische Militärstandorte in Polen eingerichtet und Polen erhält modernste Angriffsraketenkomplexe aus Norwegen und den USA. Russland ist somit gezwungen, zu reagieren.

Mit der Verlegung dieser neuen Technik wird die Verteidigung des Kaliningrader Gebietes weiter gestaffelt. Der neue Raketenkomplex wird die, bereits im Kaliningrader Gebiet stationierten, Langstreckenraketen S-300 und das Waffensystem BUK, bestimmt für Zielbekämpfungen in mittlerer Entfernung, vor gegnerischen Angriffen schützen.

Militärexperten teilten mit, dass es von diesem Raketensystem drei Modifizierungen gibt. Die neueste Version kann gleichzeitig vier Ziele bekämpfen, während die Erstvariante nur ein Ziel mit einer Rakete bekämpfte. Die neueste Version ist auch in der Lage, einen wesentlich breiteren Frontabschnitt abzudecken. Dieser Luftabwehrraketenkomplex ist der einzige in der Welt, welcher in der Lage ist, Raketen aus der Bewegung abzufeuern. Alle anderen bekannten Systeme sind gezwungen, mindestens kurzzeitig anzuhalten, um die Rakete gegen ein Ziel zu feuern. Dieser kurze Halt beinhaltet immer die Gefahr, durch den Gegner geortet und anschließend bekämpft zu werden. Diese Gefahr besteht beim System „Tor“ nicht.

In dem Beitrag der Zeitung „Iswestija“ wird besonders die Möglichkeit der Bekämpfung von ferngelenkten Fliegerbomben hervorgehoben. Die bisher bekannten Typen dieser Bomben, welche im Bestand der NATO-Staaten sind, werden in einer Entfernung von 110 Kilometern vom eigentlichen Ziel ausgeklingt und fliegen mit hoher Geschwindigkeit zum programmierten Objekt. Die Praxis hat gezeigt, dass die in Syrien, aber auch in Afghanistan eingesetzten gelenkten Fliegerbomben der NATO, durch das russische System zuverlässig vernichtet werden.

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Kommentare ( 1 )

  • Gerald Hübner

    Veröffentlicht: 20. Oktober 2019 20:52 pm

    Hallo, beim Runterscrollen bleibt der schwarze obere Bereich -Archiv Altportal, Region Kaliningrad , ... - fixiert, sodass ich im Moment auf meinem Tablet das Video nicht vollständig sehen kann. Ist sicher nicht so gewollt, oder??

    Mit freundlichen Grüßen | С уважением
    Gerald Hübner

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 20. Oktober 2019 21:31

      ... es kommt gegenwärtig noch zu technischen Problemen bei mobilen Geräten, sprich Tablet, Smartphons usw. Gegenwärtig arbeiten die IT-Spezialisten an der Programmierung der NewsLetter und danach wird der Teil neu formatiert, der einen idealen Empfang auf den genannten Geräten ermöglicht. Haben Sie also noch ein wenig Geduld.

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