Es gibt eine gute Nachricht und eine weniger gute Nachricht

Es gibt eine gute Nachricht und eine weniger gute Nachricht
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Die gute Nachricht ist, dass die Weisung des russischen Präsidenten zur Einführung des elektronischen Visums für Kaliningrad wohl pünktlich zum 1. Juli umgesetzt wird. Die weniger gute Nachricht ist …

… das dieses elektronische Visum wohl doch nicht ganz kostenlos sein wird, sondern mit einer symbolischen Gebühr belegt wird. Zumindest ist dies ein Vorschlag des russischen Außenministeriums.

Grund für diese Überlegungen ist, dass bei dem bereits bestehenden elektronischen Visum für Wladiwostok eine Vielzahl von Anträgen eingeht, die gar kein Visum haben wollen. Man will nur mal so ein wenig mit dem Antragssystem spielen oder aber testen, wie belastbar die Server des russischen Außenministeriums sind. 

Im Außenministerium glaubt man, dass die Erhebung einer kleinen Gebühr, diesen ganzen Müll von Fake-Antragen wieder verschwinden lässt. Entscheidungen sind noch nicht gefallen – es handelt sich nur um Vorstellungen des Ministeriums.

Bei der Gelegenheit kommentierte das russische Außenministerium, dass kein einziges großes Land in der Welt bisher über ein derartiges elektronisches Visasystem verfüge. Das Visasystem soll ja eigentlich verhindern, dass Personen in das Land kommen, die man eigentlich nicht haben möchte. Das bisherige Papiersystem gibt aber auch keine Garantie, dass dies nicht geschieht. Und so bietet sich das elektronische Visum an, dessen Einführung jedoch in Etappen erfolgen sollte, um rechtzeitig alle Folgen erkennen zu können.

Das elektronische Visum kann frühestens 20 Tage vor Reiseantritt und spätestens 3 Tage vor Reiseantritt über das Internet beantragt werden. Die Bestätigung erfolgt innerhalb von drei Kalendertagen. Es wird für 30 Tage gültig sein und der Inhaber kann sich acht Tage in Wladiwostok und zukünftig in Kaliningrad aufhalten. Eine Verlängerung ist nicht möglich und eine Weiterreise nach Russland ebenfalls nicht.

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Kommentare ( 3 )

  • Hauke

    Veröffentlicht: 15. Januar 2019 21:15 pm

    Ein kleiner Obolus für das elektronische Visum ist voll akzeptabel.
    Aber die Bedingungen rigsrum passen meiner Meinung nicht für das Kaliningrader Gebiet.
    Warum, habe ich hier schon öfter geschrieben.
    Ein Großteil von Touristen werden weiter das Gebiet umfahren obwohl sie es gerne besuchen würden.

  • Uwe Kettmann Kettmann

    Veröffentlicht: 16. Januar 2019 10:33 pm

    Guten Tag Herr Niemeier,

    wenn ich als Tourist mit dem PKW in das Kaliningrader Gebiet einreise, brauche dann noch eine Einladung ? Danke Uwe Kettmann

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 16. Januar 2019 11:21

      ... zum gegenwärtigen Zeitpunkt ja, da benötigen Sie noch alles. Mit dem Beginn des elektronischen Visum benötigen Sie weder eine Einladung noch eine Hotelunterkunft oder sonstige Dokumente. Nur eine gültige Auslandskrankenversicherung und die Grüne Karte.

  • Uwe Kettmann Kettmann

    Veröffentlicht: 16. Januar 2019 14:38 pm

    ...das ist schon eine Verbesserung und sieben Werktage ohne lästige Registratur . Es geht langsam vorwärts.

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