exGerdauen sucht historische Fotos

exGerdauen sucht historische Fotos
Begleittext zur Videoinformation
Der hier veröffentlichte Text ist der gesprochene Begleittext zum Video und entspricht der Qualität eines Manuskripts. Am Ende des Textes finden Sie den eigentlichen Beitrag in Form einer Videoinformation. Nur der Manuskripttext enthält nicht alle angebotenen Informationen, denn im Videobeitrag gibt es zusätzliche eingeblendete Text-, Grafik- und Fotoinformationen.

 

 

Die Kleinstadt Schelesodoroschny, das exGerdauen, soll zum Postkartenidyll werden. Die Kaliningrader Gebietsverantwortlichen planen das Städtchen weitestgehend im Originalzustand zu restaurieren. Hierzu benötigt man auch Hilfe aus Deutschland.

Die Leiterin der Stiftung für Hauptinstandsetzungen des Kaliningrader Gebietes hat über die bevorstehenden Arbeiten in der, an der Grenze zu Polen liegenden Kleinstadt Schelesodoroschny informiert. Bis Mitte November sollen 33 Mehrfamilienhäuser rekonstruiert werden. Hierzu gehören Dach- und Fassadeninstandsetzung. Sollten bei den Restaurierungsarbeiten altdeutsche Inschriften entdeckt werden, so werden diese mit einem Glasschutz abgedeckt und somit der Nachwelt erhalten.

Die Gebietsverantwortlichen haben nun die Bewohner der Kleinstadt, aber auch alle anderen Interessierten aufgerufen, nach alten Fotos im Familienarchiv zu suchen und diese der Stadt zur Verfügung zu stellen, damit bei den Restaurierungen die jetzt und auch in der Zukunft stattfinden, möglichst viele Details berücksichtigt werden können. Allerdings, so betonte die Leiterin der Stiftung Kapitalinstandsetzung, besteht das Ziel der gegenwärtigen Arbeiten nicht darin, jedes Haus bis ins letzte Detail originalgetreu wieder herzurichten. Es geht darum, der Stadt insgesamt ein historisches Aussehen zu geben – eben ein Postkartenidyll zu schaffen.

Nach Abschluss der Arbeiten, die im kommenden Jahr mit der Instandsetzung der Straßen, der Neuverlegung der Pflastersteine und der unterirdischen Verlegung aller Versorgungsleitungen fortgesetzt wird, wird für die Stadt ein zweites neues Leben beginnen – zeigte sich die Leiterin der Stiftung überzeugt.

„Kaliningrad-Domizil“ hat die Ortschaft am 20. Juli besucht und konnte sich überzeugen, dass die Arbeiten bereits an vielen Objekten begonnen haben. Wir werden eine dreiteilige Reportage erarbeiten, die wir am 31.07., 01. und 02.08. auf unserem Portal und bei YouTube veröffentlichen werden.  

Verfügen Sie über Fotos, so können Sie uns diese im gescannten Format über unsere email-Adresse senden. Wir werden diese weiterleiten.

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Kommentare ( 1 )

  • boromeus

    Veröffentlicht: 22. Juli 2019 22:03 pm

    Na sieh mal einer an.Geht doch.Endlich mal eine gute Nachricht.Hat man also doch erkannt ,wenn auch spät,dass man mit Erhaltung historischer Bausubstanz etwas erreichen kann.Sofern die heutigen Bewohner daraus etwas entwickeln können,so ist das doch sehr erfreulich.Auferstanden aus Ruinen.Gut ,dass man das schon nach 73 Jahren erkannt hat.Und gut fürs Buisness ist es auch noch..

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