Gerichtsvollzieher mit Erfolgsbilanz in Kaliningrad

Gerichtsvollzieher mit Erfolgsbilanz in Kaliningrad

Für 350 Kaliningrader gab es in den letzten drei Wochen eine unangenehme Überraschung. Diese Bürger waren nicht nur im Besitz eines Fahrzeugs, sondern auch im Besitz von Schulden. Beides ist in Kaliningrad nicht miteinander vereinbar.

Da diese Bürger ausdauernd keine Schulden bezahlt haben, insbesondere Kfz.-Steuern, haben die Gerichtsvollzieher deren Fahrzeuge kurzerhand beschlagnahmt. Alle Fahrzeuge hatten zusammen einen Wert von 127 Mio. Rubel – es waren also wohl auch Fahrzeuge dabei, deren Wert nur noch in Kilogramm Schrott beziffert werden konnte.

Aber immerhin waren 18 Fahrzeuge dabei, die den größten Steuerschuldnern des Kaliningrader Gebietes gehörten. Insgesamt hatten diese Steuerschulden von 9,7 Mio. Rubel.

Die Gerichtsvollzieher hatten sich für ihre Razzien noch Verstärkung von der Steuerverwaltung, der Verkehrspolizei, Mitarbeiter der Gebietsregierung und aus den Verwaltungen der Kreise geholt. Ein ausgezeichnetes Hilfsmittel, um Schuldner ausfindig zu machen ist das elektronische System „Stadtsicherheit“, über das nicht nur über die Sicherheit der Bürger gewacht wird, sondern über das auch Personen und Fahrzeuge schnell identifiziert werden können.

Insgesamt haben die Kaliningrader Schulden im Bereich der Kfz.-Steuer von 1,16 Milliarden Rubel. Der jetzige Schlag der Gerichtsvollzieher war also nur der Tropfen auf den heißen Stein.

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