Glück gehabt – Deutscher Grenzverletzer in Kaliningrad verurteilt

Glück gehabt – Deutscher Grenzverletzer in Kaliningrad verurteilt

In Kaliningrad ist ein deutscher Bürger wegen illegalen Überschreitens der russischen Staatsgrenze verurteilt wurden.

Der Vorfall passierte bereits am 3. Mai 2018. Der deutsche Bürger wollte anscheinend Kaliningrad nur als Transitterritorium nutzen, um in einen anderen Staat – vermutlich Litauen – zu gelangen. So reiste er von Polen aus kommend nach Russland ein, nutzte aber nicht die dafür vorgesehenen Grenzübergänge, sondern überquerte die sogenannte Grüne Grenze. Dort wurde er von den russischen Grenzorganen gestellt und in Gewahrsam genommen.

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Kommentare ( 2 )

  • Frank Werner

    Veröffentlicht: 23. August 2018 19:25 pm

    Viel interessanter ist die Frage, ob er seit der Festnahme einen Hausarrest hatte oder U-Haft. 3 Monate U-Haft sind sicher auch nicht ohne.

    • Uwe Erich Niemeier

      Veröffentlicht: 23. August 2018 22:03

      ... ja, die gleiche neugierige Überlegung hatte ich auch. Ich denke aber, dass er in staatlichem Gewahrsam war.

  • Радебергер Radeberger

    Veröffentlicht: 24. August 2018 01:40 pm

    Da er ja offensichtlich in Kaliningrad keinen festen Wohnsitz nachweisen kann, er wollte ja "nur" KG als Transitland durchqueren, wird es wohl auf Untersuchungshaft hinaus gelaufen sein. Denn unter der Brücke kann man ihn wohl schlecht schlafen lassen. Da hat doch die Justiz eine gewisse "Fürsorgepflicht", auch dafür, daß er sich nicht noch einmal verläuft.

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