Gouverneur Alichanow hat Handlungsplan in Moskau übergeben

Gouverneur Alichanow hat Handlungsplan in Moskau übergeben
 
Noch immer hat sich nichts getan in der Angelegenheit der von Litauen verhängten Transportblockade für ausgewählte Waren gegen das Kaliningrader Gebiet. Die Frist für die Erfüllung der russischen Forderungen an Litauen ist seit fast einer Woche verstrichen. Nun liegen in Moskau die Vorschläge des Gouverneurs vor, wie man reagieren könnte.
 
 
Der Kaliningrader Gouverneur nannte keinerlei Einzelheiten zu den geplanten Maßnahmen gegen Litauen. Er kommentierte, dass es sich um „äußerst vernichtende“ Maßnahmen gegen die litauische Wirtschaft handelt. Wenn allen klar ist, dass man zu keiner Lösung im Interesse Kaliningrads komme, werden alle, sämtliche Einzelheiten erfahren. Bis dahin hofft der Gouverneur immer noch auf eine friedliche Lösung des Konfliktes.
 
Für die Ungeduldigen unter den russischen Bürgern, die darauf drängen, endlich den westlichen Feindstaaten die Zähne zu zeigen, gab der Gouverneur die Antwort:
 
„Wir wollen nicht zu schnell handeln, bevor wir nicht das ganze zur Verfügung stehende Potenzial der Regulierung genutzt haben“.
 
Sollte es zu einer Antwort Russlands kommen, so hat diese den Charakter einer Neutronenbombe – meinte Anton Alichanow. Nach dem Einsatz wird die Hälfte der litauischen Wirtschaft vernichtet sein. Der gesamte litauische Transportkomplex wird zusammenbrechen. „Wenn du dich nicht mit dem großen Bruder streiten willst, so lass den kleinen Bruder zufrieden“, - ergänzte Alichanow.
 
Alichanow vermutet, dass Litauen nicht versteht, dass das Kaliningrader Gebiet ein Teil Russlands ist. Man stehe nicht alleine da, sondern es gibt jemanden, der das Gebiet schützt.
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